Nickelback
Nickelback Bild © BMG

Nickelback klingen energischer als je zuvor. Ihre Wurzeln vergessen sie dabei nicht. Das neue Album sollte Fans gefallen, die sie live kennen

Beeindruckende Zahlen

Wir erinnern uns: Es ist 2002. Kein Entrinnen vor dem mächtigsten Rock-Ohrwurm der Saison: "How You Remind Me" von Nickelback! Die Band platzierte satte 19 Singles in den deutschen Charts seitdem. Im Laufe ihrer Karriere wurden Nickelback neun Mal für den Grammy nominiert, gewannen drei American Music Awards und spielten Tourneen vor über acht Millionen Menschen. Doch damit genug pompöses Zahlenwerk. Darum ging es der Band um die Kroeger-Brüder Chad und Mike nie. Sie sind einfach Meister darin, emotionalen Rock so zu verpacken, dass er am Pop kratzt, und ihr Songwriting auf ewig in Gehörgänge eingebrannt wird. 

Spannendste und vielfältigste Nickelback-Album seit langem

Jetzt sind sie nach gesunder Pause zurück. Ja, mit ihrem Sound. Und mit einem Album, das den Band-Sound lustvoll erweitert. Auch in Richtung härtere Gitarrenriffs und wütendere Texte. "Feed The Machine" gibt sich kritisch und fragt, was wäre, wenn die schweigende Mehrheit ("Silent Majority") aufbegehrt, wenn wir aufhören die Maschine zu füttern. Anders gesagt: wenn Nickelback Riffs spielen, die auch Metallica nicht verachten würden. Dann? Ja, dann haben wir das bislang spannendste und vielfältigste Nickelback-Album seit langem vorliegen. Das geizt auf Songs wie "Home" und der starken Single "Song On Fire" keinesfalls mit klassisch-schwelenden, emotionalen Songs, die wir von ihnen kennen. Und weist dabei doch auf die lauten Live-Qualitäten und die Integrität der Band hin. Zeitenwende in Nickelback-Manier - ein lautes, melodisches Signal! 

Cover Nickelback - "Feed the machine"
Album-Cover "Feed The Machine" Bild © BMG
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