Katy Perry
Katy Perry. Bild © Universal

Wenn jemand das hinkriegt, dann Katy: Mit ihrem Album "Witness" will Katy Perry endlich ernst genommen werden – und dabei die eine oder andere fette Party feiern.

In Würde reifen

Vor neun Jahren schnalzten bei Katy Perry die Kaugummi-Blasen: Das All-American Girl trällerte sich mit "I Kissed A Girl" in die Charts und sicherte sich die Position als schrille Nudel vom Dienst. Aber schon bei ihrem letzten, dritten Album "Prism" merkte man, diese Rolle war ihr zu eng geworden. Wer als Künstler in Würde reifen will, ist gut beraten, beizeiten seine Themen zu prüfen … und genau das hat die schlaue Katy getan.

Alles ist möglich

So kommt es, dass sie jetzt auf "Witness" aus dem Vollen schöpfen kann. Sie kann nachdenkliche Texte schreiben und nach Liebe suchen, sie – die Pastorentochter aus Santa Barbara – kann mit kiffenden Rastafaris und bösen HipHop-Buben groovige, ja laszive Musik machen. Sie kann abwechselnd knallig, ernst, balladesk und dancy sein… und trotzdem fühlt man sich von ihr auf "Witness" nicht verladen: Schließlich hat Katy nie etwas anderes getan, als uns an ihrer bunt schillernden Selbstfindung teilnehmen zu lassen.

Keine Angst: "Katy, wir hören dich!"

Über den Titel "Witness" (deutsch: Zeuge, bezeugen) sagt Katy Perry: "Für mich geht es darum, Farbe zu bekennen. In vielen Songs auf dem Album geht es um persönliche Erfahrungen, die ich mitteilen will, so wie jeder seine Erfahrungen jemandem mitteilen will. Denn darum geht es doch auf diesem Planeten: um Austausch. Es geht darum, Beziehungen zu knüpfen, sich bemerkbar zu machen und gehört zu werden." Keine Angst: "Katy, wir hören dich!"

Cover Katy Perry - "Witness"
Album-Cover "Witness" Bild © UMI
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