Max Giesinger
Max Giesinger Bild © Kai Marks

„Der Junge, der rennt“ ist sein Erfolgsalbum. Mit dem auf Tour, führt er in den letzten zwei Jahren ein rasant erfolgreiches Musiker-Leben - als gemäß seinem Hit von „80 Millionen“ gefeierter Newcomer. Was an der schönen Oberfläche unsichtbar ist, erzählte er Talk-Chefin Bärbel Schäfer im „hr3 Sonntagstalk“.

Nein, ganz so einfach, wie es heute ausschaut – dauergrinsend auf der Bühne – ging es nicht immer. Heute kennen alle seine Songs, sein Gesicht. Lange Zeit wurde er aber von Plattenfirmen abgelehnt und zweifelte an sich als Künstler. Auch, als er sich gemeinsam mit ein paar Musiker-Freunden an der Pop-Akademie in Mannheim bewarb. Seine Kumpels wurden angenommen, Max nicht. Es folgte eine Lehre bei der Bank. So richtig anfreunden konnte er sich damit aber nicht, wie er Bärbel Schäfer erzählt:

Audiobeitrag
Max Giesinger bei hr3

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Max Giesinger über seine Banklehre und Metalbands

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Nach zwei Wochen bei der Bank traf er dann die Entscheidung, es doch nochmal mit der Musik zu probieren… Und dann auch endlich mit Erfolg! Die Jungs-Bande, mit der er an der Pop-Akademie studieren wollte, stellt heute den größten Teil seiner Band. Gemeinsam fahren sie im Nightliner von einer zur nächst größeren Bühne. Offenbar das, was er schon immer wollte. Aber woher hat er denn nun sein Talent? Wir vermuten ja gerne, davon stecke auch etwas in den Genen. Im Fall Giesinger ist das aber weit gefehlt.

Mama aus dem Takt

Dass er ein Herz für alleinerziehende Mütter hat, ist das eine. Das beweist sein Lieblingssong „Wenn sie tanzt“. Dass er die Mama über alles liebt, nehmen wir an. Und trotzdem: gut, dass sie ihn nicht aus dem Takt bringen konnte beim Anlauf Richtung Star. Denn: „Meine Mutter hat immer schön gegen den Takt geklatscht bei den ganzen Konzerten“, plaudert er im hr3 Sonntagstalk aus dem Nähkästchen. „Ich musste wirklich aufpassen, nicht auf meine Mutter zu gucken, dann bin ich nämlich rausgekommen.“

Videobeitrag

Video

zum Video Max Giesinger - "Wenn sie tanzt" (hr3 Unplugged mit Tobi)

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Das Talent lag also nicht in der Wiege. Fleiß hat bekanntlich aber auch einen Preis. Den hat er längst gewonnen. Ob in Form goldener Schallplatten oder ausverkaufter Konzerte. Bleibt nur die Frage, wann Max zwischen den Dauer-Tourterminen wieder zur Ruhe kommt. Und mit wem? Bärbel bohrte nach für die vielen weiblichen Fans… leider akut kein Hoffungsstreifen am Horizont: außer, ähm… an zwei Abenden im Monat: „Vielleicht wäre es auch gerade echt schwierig mit nem Mädel, muss ich sagen. Man könnte sich höchstens zweimal im Monat sehen, sonst wäre man immer unterwegs“, analysiert er nüchtern.

Einfach mal einkaufen…

Nun gut, bleibt eine Hoffnung: der Supermarkt. Wie bitte? Ja, richtig gelesen. Da müsste Max früher oder später, ganz ohne Bühnen-Trara, ja doch nochmal auftauchen – spätestens, wenn die „Roulette“-Tour zum Jahresende Halt macht. So langsam denkt er sich nämlich immer öfter, wie schön es doch wäre, mal wieder im eigenen Bett zu schlafen und ein halbwegs normales Leben zu führen - inklusive Gang zum Supermarkt. Das hätte er seit einem Jahr schon nicht mehr gemacht, gibt er zu. Na, da sollte sich doch Hilfe anbieten lassen…

Das komplette Interview mit Max Giesinger und Bärbel Schäfer könnt Ihr Euch hier nochmal anhören:

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