Die Geschichte von Tom Cruise' neuem Film klingt völlig überzogen - basiert aber auf einer wahren Geschichte. Ob der Film was taugt, verrät Euch Shadia Omar.

Vom Verkehrspiloten zum Agent und Drogenschmuggler

Es gibt Geschichten, die kann man sich eigentlich nicht ausdenken: Barry Seal ist einer dieser Piloten, die für die Fluggesellschaft TWA Menschen von A nach B transportieren, bis ihn die CIA eines Tages fragt, ob er nicht vielleicht Lust hätte, Aufklärungsflüge über Südamerika für sie zu absolvieren. Natürlich verdeckt und nur so lange legal, wie man sich nicht von der Gegenseite schnappen lässt.
Und weil man als CIA-Agent wenig Probleme mit Zollkontrollen hat, heuert ihn dann auch noch das Medellin-Kartell von Pablo Escobar als Drogenschmuggler an. Natürlich fliegt die Sache irgendwann auf, doch da hat Seal schon Koffer voller Geld in seinem Garten vergraben...

Der echte Barry Seal

Nachdem Tom Cruise zuletzt in "Die Mumie" nicht so richtig überzeugen konnte, darf er hier mal wieder zeigen, was er so drauf hat. Die Geschichte rund um Barry Seal ist dabei wahr: Dieser wurde Ende der 1970er Jahre von der CIA angeworben und flog Drogen mit einem Straßenverkaufsverwert von angeblich mehreren Milliarden Dollar in die USA. Dass er 1984 als Kronzeuge für die amerikanische Anti-Drogenbehörde DEA auftrat, nahmen ihm seine ehemaligen Auftraggeber allerdings übel: Am 19. Februar 1986 wurde er von kolumbianischen Auftragskillern im amerikanischen Baton Rouge auf offener Straße erschossen.

Ob man sich "Barry Seal - Only In America" im Kino anschauen sollte, verrät uns wie immer hr3-Kinoexpertin Shadia Omar.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 07.09.2017, 12:15 Uhr

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