In Nordhessen ist Karin Kedem Regieassistentin fürs Fernsehen, in Südafrika ein Star. Wie aus einem Familienurlaub ein Hit in den afrikanischen Zulu-Charts geworden ist, erzählt sie im hr3-Sonntagstalk.

Es war als ganz normale Familienreise geplant, aber der Aufenthalt in Südafrika hat das Leben von Karin Kedem verändert.

Die Nordhessin lernte über den Guide Sfiso die Kultur und Themen der Zulu kennen. Und Sfiso hat mit seiner Geschichte ihr Herz berührt. So sehr, dass die ganze Familie beschlossen hat, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten, um Sfisos jüngster Schwester die Ausbildung zu finanzieren. Karin setzt sich weiter für ausgewählte Menschen ein, reist regelmäßig nach Südafrika und greift ihnen auf ihrem Bildungsweg unter die Arme.

Karin Kedem und Bärbel Schäfer
Karin Kedem und hr3-Moderatorin Bärbel Schäfer Bild © hr3

Das ist aber nicht das Einzige, das sich seit ihrer Reise 2015 verändert hat. Karin Kedem ist in Südafrika ein Star. Sie ist die erste weiße Frau, die es in die afrikanischen Zulu-Charts geschafft hat – durch Zufall. Denn die Freunde von Guide Sfiso wollten nicht glauben, dass eine weiße Frau ihre traditionelle Makandi-Musik hört und haben sie in eine WhatsApp-Gruppe aufgenommen.

Karin schickte ein Beweisfoto und hat bei einem Treffen mit den Musikern auch eine Zeile des aktuellen Songs auf Deutsch gesungen. Das wurde aufgenommen und ein Hit. Im April 2017 stand sie in Durban mit dem Song sogar vor 10.000 Menschen auf der Bühne.

Karin Kedem zu Gast bei Bärbel Schäfer im hr3-Sonntagstalk.

Aktueller Song:
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