Tankanzeige
Bild © picture-alliance/dpa

Eine Autopanne am Straßenrand – keine ungewöhnliche Sache. Helfen ist Ehrensache, aber Achtung: Nicht alles, was nach Notlage aussieht, ist auch wirklich eine. Die Polizei warnt vor dem Benzingeld-Trick.

Es passiert hier bei uns – oder auch in einem anderen Land, im Urlaub. Ein liegen gebliebenes Auto am Straßenrand, verzweifelte Menschen auf dem Seitenstreifen. Oft ein echter Notfall. Es kann aber auch sein, dass hier Betrüger am Werk sind.

Alte Masche, aber immer wieder gerne angewandt

In den vergangenen Jahren, vor allem während der Urlaubszeit im Sommer, bedienen sich Kriminelle gerne des Benzingeld-Tricks. Betrüger inszenieren eine Autopanne und fragen Autofahrer, die helfen möchten, nach Geld für Benzin, alternativ für kranke Verwandte. In einigen Fällen wird eine Gegenleistung angeboten – Schmuck (so genanntes Autobahngold) oder Kleidung – oder es wird einfach nach der Anschrift oder Bankverbindung gefragt, um das Geld zurückzuzahlen.

Wie Ihr reagieren solltet

Keine große Überraschung: Sollte Euch bei einer angeblichen Panne Schmuck gegen Bargeld angeboten werden, könnt Ihr davon ausgehen, dass dieser Schmuck nahezu wertlos ist. Gleiches gilt für Kleidung.

Solltet Ihr in eine solche Situation geraten, rät die Polizei:

  • Versucht zu überprüfen, ob die Notlage echt ist. Wenn angeblich kein Benzin mehr im Tank ist, schaut Euch die Tankanzeige an
  • Nicht unter Druck setzen lassen, ggf. weitere Personen hinzurufen
  • Fremden Personen kein Bargeld geben, auch nicht im Tausch gegen Schmuck oder Kleidung
  • Keine Adresse oder Kontodaten herausgeben
  • Ausweis zeigen lassen
  • Kfz-Kennzeichen notieren
  • Im Zweifel immer die Polizei anrufen
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