Das Deutsche Team mit Fahnenträger Eric Frenzel läuft bei der Eröffnungsfeier in das Olympiastadion.
Eric Frenzel trägt bei der Eröffnungsfeier die Flagge des Deutschen Teams ins Olympiastadion. Bild © Michael Kappeler/dpa

Endlich sind sie da: Die Olympischen Winterspiele sind im südkoreanischen Pyeongchang in vollem Gange. Hier gibt's alle Infos, die Ihr rund um diese Winterspiele wissen müsst.

Die Spiele

16 Tage, 15 Sportarten, 103 Entscheidungen, fast 3000 Athleten aus 92 Nationen - das sind die Eckdaten der 23. Olympischen Winterspiele in Südkorea.

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Wenn von den Spielen in Pyeongchang die Rede ist, ist nicht die Stadt, sondern der gleichnamige Landkreis gemeint. Insgesamt gibt es vier Wettkampf-Zentren im sogenannten"Gebirgs- und Küstencluster" von Pyeongchang.

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Die Stadt Pyeongchang hat gerade mal 10.000 Einwohner - ein Vorteil für die Austragung der Spiele, denn die Wege sind kurz. Der Küstenort Gangneung hat knapp 230.000 Einwohner und beherbergt das Olympische Dorf und den Olympischen Park.

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In der Stadt Pyeongchang selbst werden die Eröffnungs- und Schlussfeier abgehalten. Außerdem finden dort die Wettbewerbe im Skispringen, Biathlon, Langlauf, der Nordischen Kombination, im Bob, dem Rodeln und im Skeleton statt. Die Alpinen Ski-Events finden in Jeongseon und Yongpyong statt. Alle Eissportarten werden in der Küstenstadt Gangneung ausgetragen.

Im All-Time-Medaillenspiegel belegt Deutschland übrigens den ersten Platz vor Russland und Norwegen.

Die Zeitverschiebung

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Südkorea ist 8 Stunden vor uns. Dank Zeitverschiebung können wir die Wettbewerbe entweder morgens zum Frühstück, mittags zum Mittagessen oder nachts vorm Schlafen um 2 Uhr gucken. Neben Privatsendern berichten ARD und ZDF täglichen im Wechsel. Von zirka 1.00 Uhr nachts bis in den späten Nachmittag - insgesamt rund 230 Stunden. Wann genau welche Entscheidung ansteht, lest Ihr bei sportschau.de. Und wann sich die hessischen Athleten auf Medaillen freuen dürfen, erfahrt ihr auf hessenschau.de.

Die Eklats

Eklat 1: Nordkorea ist auch mit dabei - obwohl sich der Gastgeber Südkorea offiziell noch im Krieg mit seinem Nachbarn befindet.

Gebirgscluster in Pyeongchang
Die Wettbewerbsstätten im Gebirge von Pyeongchang. Bild © picture-alliance/dpa

Eklat 2: Wegen Staatsdopings wurde Russland vom Internationalen Olympischen Komitee IOC zunächst von den Spielen ausgeschlossen. Der Sportsgerichthof CAS hat einzelne Sperren Ende Januar allerdings wieder aufgehoben. Ob der IOC sie in Pyeongchang teilnehmen lässt, ist damit aber nicht gesagt. Insgesamt 169 russische Sportler dürfen allerdings unter neutraler Flagge starten.

Eklat 3: Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL unterbricht für die Spiele nicht die Saison. Das bedeutet, dass viele gute US-Spieler nicht in Südkorea sind.

Die hessischen Olympioniken

Tina Hermann aus Hirzenhain im Lahn-Dill-Kreis fährt als Skeleton-Vizeweltmeisterin zu den Olympischen Spielen - und zählt damit natürlich zu den Favoriten auf den Sieg.

Imago Leyhe
Will auch in Pyeongchang für einen Fingerzeig sorgen: Skispringer Stephan Leyhe. Bild © Imago

Anna Fernstädt ist das Küken im deutschen Skeleton-Team. Sie ist zwar in Prag geboren, zog aber bereits als Baby nach Groß-Umstadt. Anna wurde im Skeleton Junioren-Weltmeisterin, schaffte nach einigen starken Weltcupplatzierungen zuletzt auch den Sprung ins Team nach Pyeongchang - zurecht. Dort ist sie nicht zwingend Medaillenkandidatin, aber sie kann an einem guten Tag etwas holen.

Bobpilotin Anna Köhler lebt zwar in Dortmund und startet für Winterberg. Sie ist aber in Lindenfels geboren und in Reichelsheim im Odenwald aufgewachsen, also: Hessin. Gemeinsam mit ihrer Anschieberin Erline Nolte hat sie sich Mitte Januar im Zweierbob sensationell für die Olympischen Spiele qualifiziert.

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Auch bei den Paralympics (09.-18. März) gehen einige hessische Sportler an den Start: Die Rollstuhl-Curler Heike Melchior und Martin Schlitt von Eintracht Frankfurt fahren genau wie die Marburger Alpinskiläuferin Noemi Ristau und ihr Begleitläufer Lucien Gerkau nach Pyeongchang.

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Skispringer Stefan Leyhe aus Schwalefeld hat in dieser Saison schon einige gute Sprünge absolviert und war bei allen Team-Wettbewerben dabei. Er hält sogar den Schanzenrekord auf der Olympia-Schanze.

Ann-Christin Strack aus Gießen fährt als Ersatz-Anschieberin im Zweierbob mit zu Olympia. Ob sie zum Einsatz kommt? Wir drücken die Daumen!

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 06.02.2018, 05:00 Uhr

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