Haut auch den stärksten Kerl um: Männergrippe
Haut auch den stärksten Kerl um: Männergrippe Bild © Model Foto: Colourbox.de

Für Männer dürfte das keine große Überraschung sein: Männer leiden nicht nur mehr, wenn sie krank sind - es erwischt sie tatsächlich häufiger als Frauen. Das beweist eine neue Studie.

Liebe Frauen, Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Und liebe Männer, bitte seid nicht allzu schadenfroh. Denn: Die Männergrippe gibt es wirklich. Das haben Forscher an der Uni Innsbruck jetzt herausgefunden.

Bei der Untersuchung kam heraus, dass Männer anfälliger sind für Viren und Bakterien. In Europa zum Beispiel erkranken mehr Männer als Frauen am klassischen Grippevirus Influenza. Aber auch bei anderen Krankheiten lässt sich dieses Phänomen beobachten. Woran das liegt, können die Forscher aus Innsbruck allerdings nicht sagen. Sie nehmen aber an, dass es unter anderem mit dem unterschiedlichen Hormonhaushalt zusammenhängt.

Die Hormone sind schuld

Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen soll sich einer Studie aus den USA nämlich stärkend auf die Immunzellen auswirken. Es stimuliert das Immunsystem, der weibliche Körper kann deshalb schneller und aggressiver gegen die Krankheitserreger vorgehen.

Außerdem zeigen Studien, dass ein höherer Testosteronspiegel auch gleichzeitig bedeutet, dass sich im Körper weniger Antikörper befinden. Eine Grippeimpfung beispielsweise wirkt deshalb bei Frauen stärker als bei Männern, weil sich bei weniger Testosteron mehr Antikörper bilden. Sie sind also gleich doppelt getraft - sie fangen sich leichter etwas ein und leiden stärker unter den Symptomen. Wie sehr man leidet, ist dann letztlich aber doch eine Sache des Charakters...

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 15.11.2017, 05:00 Uhr

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