Die Ermittler Torsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und Julia Grosz (Franziska Weisz) auf einer Demo.
Die Ermittler Torsten Falke und Julia Grosz auf einer Demo. Bild © NDR/Christine Schroeder

Die AfD hat es neben dem Bundestag jetzt auch in den Tatort geschafft. Zumindest eine Partei, die stark an die AfD angelehnt ist. Ziemlich aktueller Tatort also aus Hamburg. Ob sich das Einschalten lohnt, erfahrt Ihr bei uns.

Um was geht’s?

Für Nina Schramm von der Partei Deutschlands Neue Patrioten – kurz DNP – hagelt es Hassposts im Netz. Da stehen dann so schöne Ankündigungen wie: "Nina, Richard, Nazipack. Wir fackeln Euch die Bude ab!"

Kommissar Falke und seine Partnerin Grosz sollen Nina Schramm jetzt beschützen. Falke hat darauf gar keinen Bock und hält damit auch nicht hinterm Berg. Wenig später passiert tatsächlich etwas: Eine Autobombe geht hoch. In dem Auto: Nina Schramms Mann Richard. Die Partei (der „Neuen Patrioten“) weiß natürlich sofort, wer das war: Der linke Mob.

Bewertung

Was sagt Tatort-Expertin Daniela Jensen zum neuen Fall aus Hamburg? "Ich finde es wichtig, dass der Tatort sich auch unbequeme Themen vorknöpft. Wer eine Partei wie die AfD realistisch abbilden will, kommt natürlich nicht drumherum Parolen gegen die sogenannten Altparteien, Flüchtlinge und natürlich auch gegen die Medien rauszuhauen. Dass diese Parolen ausgerechnet in einem öffentlich-rechtlichen Medium abgebildet werden, ist einigermaßen skurril. Fasziniert hat mich Anja Kling, die die taffe Partei-Vorsitzende, der rhetorisch keiner so schnell was kann, perfekt spielt. Chapeau! Insgesamt ergibt das 8 von 10 möglichen Punkten. "

Sendung: hr3, "hr3 am Sonntag", 17.12.2017, 09:15 Uhr

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