Fahrradschloss
Gehört an jedes Fahrrad: Ein gutes Fahrradschloss Bild © Colourbox.de

Das schöne neue Fahrrad ist schon geklaut worden? Das ist verdammt ärgerlich! Damit Euch das nicht passiert, gibt's hier Tipps gegen Fahrraddiebstahl.

300.000 Fälle von Fahrraddiebstahl pro Jahr

Jährlich werden in Deutschland über 300.000 Fahrräder geklaut. Das ist für die Besitzer der Räder nicht nur richtig ärgerlich - man hängt ja schließlich auch an seinem geliebten Drahtesel - sondern je nach Fahrrad auch richtig teuer.

Damit Euch das nicht so schnell passiert, haben wir hier ein paar Tipps für Euch:

Das Fahrrad immer anschließen

Und zwar am besten mit mehreren Schlössern: Zum einen sollte man Vorder- und Hinterrad sichern, zum anderen sollte der Rahmen an einem fest verankerten Gegenstand angeschlossen werden, damit man es nicht wegtragen kann. Dabei keine Billigschlösser verwenden, sondern ausreichend Geld investieren. Faustregel: Guter Diebstahlschutz sollte einem fünf bis zehn Prozent des Neupreises des Fahrrads wert sein. Am sichersten sind laut ADFC noch immer Bügelschlösser. Aber auch Panzerkabel, Kettenschlösser und Faltschlösser können eine Menge Sicherheit bieten.

Den Dieben das Klauen schwer machen

Zum Beispiel dadurch, dass man die Pedale entfernt. Es gibt extra Pedale mit Schnellschloss, damit der Dieb nicht mit dem Rad wegradeln kann.

Das Fahrrad gut sichtbar parken

Das Fahrrad am besten nicht irgendwo im Hinterhof parken, sondern an öffentlichen Plätzen. Zuhause ist ein Fahrrad immer noch am besten in der Garage, im Keller oder in abschließbaren Fahrradboxen aufgehoben. Zur Not auch auf dem Balkon oder im Wohnungsflur, wenn man Platz dafür hat.

Lasst Euer Fahrrad codieren

Alle Polizeipräsidien in Hessen bieten regelmäßig Codier-Aktionen an, wo man sein Fahrrad mit einer eigenen Gravur versehen lassen kann. Dabei bekommt das Fahrrad einen individuellen Code verpasst, der verschlüsselte personenbezogene Informationen enthält. Jedes Fahrrad ist also so seinem Besitzer zuortbar und damit von Fremden nur schwer weiter zu verkaufen.

Eine Übersicht über alle Codiertermine in Hessen sowie Anlaufstellen und Ansprechpartner findet man auf der Homepage des adfc Hessen e.V.

Dort erfahrt Ihr auch, welche Unterlagen man zu so einer Codierung mitbringen muss.

Füllt einen Fahrradpass aus

In so einem Pass sind Rahmen- und Codiernummer vermerkt, außerdem die Farbe, der Radtyp, Hersteller und mehr. Dazu noch Fotos von dem Rad und schon habt Ihr Euren persönlichen Steckbrief komplett. Diese Daten können im Falle eines Diebstahls schnell an die Polizei weitergeleitet werden. Den Fahrradpass gibts ganz zeitgemäß auch als App (klicken um die Infoseite bei polizei-beratung.de aufzurufen).

Das Fahrrad mit einem "Peilsender" versehen

Ein GPS-Modul mit Sendeeinheit für Euer Fahrrad. Das gibts in Röhrenform, um es in die Lenker-Achse einzubauen. Durch Auflegen eines Schlüsselanhängers wird das Modul aktiviert. Wird das Fahrrad erschüttert, weil es zum Beispiel weggetragen wird, verschickt das Modul eine Warn-SMS. Dank GPS-Ortung kann man auf einer Karte ziemlich genau sehen, wo sich das eigene Rad gerade befindet - so lange es GPS-Daten empfangen kann. Ganz günstig ist der Spaß aber nicht: Rund 150 Euro muss man schon investieren. Lohnt sich also vielleicht nicht unbedingt für das Second-Hand-Rad vom Flohmarkt.

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