Kind mit Fahrradhelm
Schön bunt und ganz schön wichtig: Fahrradhelme Bild © Model Foto: Colourbox.de

Ein Zubehör für Radfahrer, das immer mehr Verbreitung findet, ist der Fahrradhelm. Damit Ihr wisst, auf was Ihr beim Fahrradhelm-Kauf achten müsst, gabs in der hr3 Morningshow wichtige Tipps.

Auf die Größe kommt es an

Ganz wichtig ist schonmal die Passform: Der Helm sollte sicher sitzen, auch wenn der Kinngurt geöffnet ist. Also einfach mal den Helm aufsetzen und den Kopf hin und her drehen. Darüber hinaus sollte er natürlich bequem sitzen, also nicht einschneiden oder einengen. Ist der Helm zu groß, einfach mal eine Nummer kleiner probieren. Denn: Auch Helme haben verschiedene Größen!

Beratung hilft

Es gibt unterschiedliche Helme für unterschiedliche Einsatzbereiche. Welcher Helm für wen am besten geeignet ist, kann einem am ehesten ein Fachverkäufer sagen. Helm-Einsteiger sollten also nicht blind im Internet bestellen, sondern lieber ein "normales" Geschäft aufsuchen und sich erstmal ordentlich beraten lassen. Achtet beim Kauf unbedingt auf CE-Prüfzeichen! Manche Helme sehen zwar schön aus, sind aber als Kopfschutz total ungeeignet.

Vorsicht nach Stürzen

Fahrradhelme haben meistens eine Kunststoffhülle, die den Helm zusammen hält. Diese ist zwar eigentlich robust genug, um im Alltag auch mal einen Stoß zu vertragen, aber fällt ein Helm aus großer Höhe auf einen harten Untergrund, sollte man ihn besser nicht mehr verwenden. Es könnten unsichtbare feine Risse bei so einem Sturz entstehen, die den Helm instabil werden lassen. Auch nach einem Sturz mit dem Helm sollte man ihn unbedingt austauschen.

Alte Helme austauschen

Generell sind Fahrradhelme nicht für die Ewigkeit: Kunststoff wird irgendwann porös, vor allen Dingen wenn er Witterungsbedingungen ausgesetzt ist oder auf der Hutablage im Auto starker Hitze ausgesetzt wird. Viele Hersteller raten deswegen zu einem Austausch nach fünf Jahren. "Ja klar, die wollen schließlich Geld verdienen!" wird jetzt mancher vielleicht sagen. Tatsächlich geht es hier aber um die Sicherheit der Helmträger.

Auch ein Grund für einen Helm-Austausch: Wenn der Helm nicht mehr funktionstüchtig ist, wenn Defekte am Riemen oder am Schloss auftreten oder wenn die innere oder äußere Helmschale defekt ist.

Den alten Helm kann man übrigens einfach über die Restmülltonne entsorgen.

Auch mit Helm: Vorsichtig fahren!

Wer jetzt glaubt, man könne mit einem Helm fahren wie man wolle, schließlich würde man ja einen Helm tragen: Das ist falsch! Ein Helm bietet im Ernstfall zusätzlichen Schutz, er ist aber keine Lebensversicherung. Gerade bei Auffahrunfällen sind eher die Beine als der Kopf betroffen. Deswegen gilt auch mit Helm: Auf jeden Fall immer vorsichtig fahren!

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