Finden den Sommer gar nicht so toll: Smartphones
Finden den Sommer gar nicht so toll: Smartphones Bild © Imago

Im Sommer sind wir alle draußen - klar. Und wir haben auch alle unser Smartphone dabei - auch klar. Was vielen aber nicht klar ist: Smartphones finden Hitze gar nicht so toll. Wir verraten Euch, wie Ihr Euer Smartphone vorm Hitze-Kollaps schützt - und was zu tun ist, wenn es doch passiert.

Bevor das Smartphone kollabiert

Bei den aktuellen Temperaturen geht alles irgendwie schwieriger von der Hand. Doch nicht nur wir haben an den heißen Tagen unsere Last – auch Smartphones leiden oft unter der Tropenhitze. Wenn das Handy zu extrem glüht, schaltet es sich sogar von alleine ab.  Was Ihr tun könnt, damit das nicht passiert und der treue Begleiter der Hitze gewachsen ist: Das erfahrt Ihr hier!

Keine direkte Sonneneinstrahlung: Klar! - Aber sonst?

Ein Klassiker unter den Hitzegefahren für das Smartphone ist die Windschutzscheibe: Viele befestigen hier ihr Handy, um es als Navi zu nutzen. Doch hinter der Frontscheibe kann ein richtiger Ofen entstehen. Die Navigation deshalb im Sommer am besten über die Freisprechanlage laufen lassen und das Handy in der Seitentür verstauen. Sieht man zwar keine Karte mehr, aber Euer Smartphone wird es Euch danken.

Anti-Hitze-Tricks!

Prävention ist gefragt! Es gibt einige Tricks, mit denen eure Handys der Hitze trotzen können. Android hat zum Beispiel einen Service, mit dem sich Apps nach Leistungsstärke sortieren lassen. So seht ihr, welche Funktionen die meiste Energie benötigen und das Handy so richtig heiß laufen lassen. Viele Apps arbeiten außerdem weiter, auch wenn ihr sie gar nicht aktiv nutzt. Deshalb einfach alle Anwendungen direkt nach Nutzung komplett schließen.

Manche Apps bieten aber auch eine "Lite Version" an, heißt, eine Variante der eigentlichen App, die aber nur mit den gängigsten Funktionen ausgestattet ist und so natürlich viel weniger Energie benötigt. Der Klassiker: Facebook! Bei der Lite-Version könnt ihr die üblichen Dinge tun - sprich Nachrichten schicken, Beiträge liken und posten, allerdings hat die App einen geringeren Umfang, was sich vor allem im Design bemerkbar macht. Auch Facebooks Messenger gibt es als Lite-Version. Als schlanker Browser empfiehlt sich "Opera Mini". Twitter-Nutzer bekommen ihre Lite-Version via Browser unter mobile.twitter.com - die Seite ist speziell auf eine schlanke Bedienung ausgelegt.

Diese App-Versionen beanspruchen eure Smartphones nicht so sehr und sie laufen deshalb nicht so schnell heiß. Vergleicht es mit euch beim Sport: Im Sommer zieht man nur den "leichten Part" durch, das volle Programm bitte erst wieder an kühleren Tagen!

Mythos Kühlschrank!

Wer denkt „Handy ist zu heiß, also muss es kalt gelegt werden“ riskiert im schlimmsten Fall den kompletten Auswahl seines Smartphones. Der schnelle Temperaturunterschied zwischen Hitze und Kälte sind einfach viel zu hoch, außerdem kann das Handy im Kühlschrank Kondenswasser ziehen. Lasst es lieber langsam an einem schattigen Ort abkühlen oder vom Ventilator anpusten!

Übrigens greift die Smartphone-Garantie bei Hitzeschäden meist nicht. Das bedeutet: wenn das Handy mit Sonnenstich zur Reparatur gebracht wird, bleibt man wahrscheinlich selbst auf der Rechnung sitzen – und die kann ganz schön teuer werden. Also dem Handy bei praller Sonne einfach mal ´ne Pause gönnen und abschalten – das tut uns bei den aktuellen Temperaturen ja auch am besten!

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