Kuriose Urlaubsprozesse mit Kate Menzyk
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Kate Menzyk hat so einige kuriose Geschichten aus ihrer Zeit als Reiseleiterin auf Lager. Doch diese Urlaubsprozesse toppen wirklich alles, aber lest selbst…

Karibik-Kreuzfahrt deluxe

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Kreuzfahrt

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Karibik-Kreuzfahrten stellt man sich in der Regel so vor: Blauer Himmel, azurblaues Wasser, eine leichte Brise und man hört nur die sanft ans Schiff schlagenden Wellen, ab und zu vielleicht eine Möwe. Das ist auch meistens so, aber leider nicht immer und das sehr zum Leidwesen einer Kreuzfahrt-Passagierin. Als die sich nämlich im Hafen auf den Balkon ihrer Luxussuite setzen wollte, hörte sie laute Motorengeräusche und zwar vom Schiff! Unfassbar! Das fand sie natürlich doof. Zu allem Überfluss hörte sie auch noch die Lüftungsanlage surren, als sie in ihrem Luxusbettchen lag.

Da war Schluss mit lustig. Sie klagte und verlangte 20 Prozent vom Reisepreis zurück. Doch daraus wurde nichts, die Klage wurde abgewiesen. Das Landgericht Rostock entschied: Der Lärm von Motoren, Ankerketten und Klimaanlagen gehört zu Schiffsreisen wie Wind und Wellen.

„Und die ganze Affenbande brüllt…“

Ein Affe im Baum isst eine Banane
Bild © Imago

Ein deutscher Tourist entwendete vom Frühstücksbuffet in seinem Hotel in Kenia eine Banane und schmuggelte sie nach draußen. Weit kam er mit der köstlich süßen Südfrucht allerdings nicht: Im Garten der Bungalow Anlage wurde er Opfer einer fiesen, hinterhältigen und gefährlichen Affenattacke. Ein wilder Affe klaute dem Mann die Banane und biss ihm dabei auch noch in die Hand.

Die Folge: Wochenlange Krankschreibung und – ihr ahnt es bereits - eine Klage gegen das Hotel. 3.741 Euro Schmerzensgeld wollte der Mann haben. Das Kölner Amtsgericht hat jedoch gesagt: Selber schuld! Zum einen war die Mitnahme von Nahrungsmitteln aus dem Restaurant ausdrücklich verboten. Zum anderen habe ein großes Schild auf der Anlage vor den hungrigen Affen gewarnt.

Kopfgeld mal anders

Frau wirft ihren Pumps
Bild © Model Foto: Colourbox.de

Diese Animateurshows in den Hotelanlagen am Abend, die man nur mit viel Alkohol ertragen kann, kennen wir wohl alle. Was wir nicht wussten, sie können auch schmerzhaft enden. Diese Erfahrung machte auch eine deutsche Touristin. Sie nahm an einem Spiel teil, in dem sie innerhalb von zwei Minuten 60 Schuhe einsammeln sollte. Einer der Zuschauer wollte der Dame zum Sieg verhelfen und warf seinen Schuh von der Tribüne in Richtung der Frau und blöderweise voll an ihren Kopf.

Was zunächst recht harmlos aussah, entpuppte sich nach fünf Monaten als schwerwiegende Verletzung: Die Dame hatte ein Schädel-Hirn-Trauma mit einer Einblutung erlitten. Sie klagte auf Schadensersatz und das Ganze landete vor dem Bundesgerichtshof. Der entschied: Die Frau hat Recht! Die Animateurin habe die „erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen und somit fahrlässig gehandelt. Sie hätte das Publikum darauf hinweisen müssen, keine Schuhe auf die Bühne zu werfen.“

Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 17.11.2017, 13:30 Uhr

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