Maus auf Brot
Bild © Colourbox.de

Eine Maus als stillen Untermieter kriegt man schneller, als man denkt. Wir verraten Euch, wie man sie wieder los wird.

Es gibt Dinge, die möchte man nicht unbedingt in seiner Wohnung haben. Mäuse zum Beispiel, die sich als ungewünschte Untermieter eingenistet haben. Aber wie wird man sie wieder los, wenn sie mal da sind? Gut, eine Katze wäre eine Lösung. Wer es friedlicher möchte, für den haben wir hier ein paar Tipps.

 1.) Strenge Gerüche

Mäuse mögen keine unangenehmen Gerüche und meiden diese. Man kann daher versuchen, sie mit Pfefferminzöl, Gewürznelken, Chilischoten, Oleanderblätter, Essig oder Kampfer in die Flucht zu schlagen. Klappt aber nicht mehr, wenn sie es sich erstmal auf dem Dachboden gemütlich gemacht haben. Alternativ kann man auch Kamille, Minze der Pfefferminz verteilen. Hauptsache, in der Umgebung der Maus riecht es streng.

 2.) Baumwolllappen mit Terpentin

Derartige Lappen in die Mauselöcher stecken oder scharfen Cayennepfeffer auf ihre Laufwege streuen - finden Mäuse ziemlich blöd! Im besten Fall vertreibt sie das wieder.

 3.) Katzenstreu

Maus mit Käse
Ganz niedlich - aber nicht als Untermieter: Mäuse Bild © Colourbox.de

Die Theorie: Der hervorragende Geruchsinn der Mäuse wird die Ausscheidungen des Hauptfeindes Katze wahrnehmen und zu einem Fluchtreflex führen und im Ergebnis die Mäuse vertreiben. Zur Umsetzung wird das Katzenstreu in einen (nicht luftdichten) Beutel gegeben, der schließlich in der Nähe der Laufwege und vermuteten Nester der Mäuse platziert wird. Soweit die Theorie. Ob "Eure" Maus in der Praxis das auch so sieht, müsst Ihr selber herausfinden.

 4.) Gewalt

Wer der Maus die Lebenslichter ausblasen möchte und zur klassischen Mausefalle greifen will, sollte auf den passenden Köder achten. Hausmäuse lieben besonders Nussnougatcreme, Wurst oder Speck tuts auch. Weil so eine Mausefalle aber ziemlich brutal ist, raten wir zur

 5.) Lebendfalle

Die meisten dieser Fallen bestehen aus einem Käfig und einem Federmechanismus, welche bei Berührung den Eingang verschließt und die Maus einsperrt. Es gibt aber auch noch andere Varianten. Wird die Maus in so einer Falle gefangen, kann man sie anschließend wieder in der Natur aussetzen. Unbedingt drauf achten: Weit weg aussetzen! Mäuse finden den Weg bei zu kurzer Entfernung zurück!

6.) Mäuse gar nicht erst anlocken

Besser als Mäuse und eine Mäuseplage zu vertreiben und bekämpfen ist es die Tiere fernhalten:

  • Fallobst dient Mäusen als Nahrungsquelle
  • Kompost dient als Nahrungsquelle und Nistbereich
  • Fallrohre dienen als Aufstiegsmöglichkeit
  • Belüftungslöcher im Mauerwerk fungieren als Eingang
  • an starkem Bewuchs am Haus können sie hochklettern
  • Vogelhäuser, Nistplatz oder Nahrungsquelle locken Mäuse an
  • Kellertüren nutzen Mäuse um hinein zu gelangen
  • Kaminholzstapel wird als Nistplatz genutzt
  • Kellerfenster dient als Eindringmöglichkeit
  • Gelber Sack / Bio- oder Mülltonnen bieten ebenfalls Futter
  • Geräteschuppen sind prima als Unterschlupf
  • Kramecke bietet Mäusen Unterschlupf
  • Tierfutter und dessen Bevorratung entfernen sollte man entfernen
  • Gartenteiche / Fischfutter sind ebenfalls Futterlieferanten für Mäuse

In jedem Fall ist zu empfehlen bei einem Mäusebefall zügig zu reagieren, denn die Tiere breiten sich schnell aus. Meist wird ein Befall erst an den Kotspuren der Nager erkannt, da sie Ihre Nester versteckt bauen.

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