Devid Striesow als Kommissar Stellbrink im Saarland-Tatort "Mord Ex Machina"
Hauptkommissar Stellbrink (Devid Striesow) erlebt in seinem siebten Saarland-Fall, welche Abgründe sich in der digitalen Welt auftun können. Und dass auch er selbst angreifbar ist. Bild © Manuela Meyer/SR/ARD

Hauptkommissar Stellbrink erlebt in seinem siebten Saarland-Fall, welche Abgründe sich in der digitalen Welt auftun können. Und dass auch er selbst angreifbar ist.

Um was geht’s?

Ein Mann setzt sich in ein selbstfahrendes Hightech-Auto – natürlich ein Prototyp – und rast direkt vom Parkdeck in den Tod. Was erst nach Selbstmord aussieht, stellt sich aber recht schnell als verdächtige Angelegenheit raus.

Das Team

Devid Striesow ist ein toller Schauspieler. In der Rolle des Tatort-Kommissars hab ich ihn aber nie gemocht. Warum musste der Kerl immer so trottelig daherkommen auf seiner alten Vespa und dann natürlich noch der Helm, mit dem man wirklich niemanden ernst nehmen kann…Das war einfach alles bisschen zu viel. Diesmal ist es aber passiert: In seinem vorletzten Fall fand ich Kommissar Stellbrink plötzlich gut. Weil er einfach mal normal war. Und jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen ;)

Bewertung

In „Mord Ex Machina“ steckt beides: Die Faszination für selbstfahrende Autos und die daraus entstehenden Vorteile, aber auch die Angst davor, dass wir alle nur noch durchleuchtet werden, um unsere Daten auszuwerten und unser Leben vermeintlich zu optimieren. Für mich bislang der beste Tatort aus dem Saarland und dafür gibt’s dann auch 9 von 10 möglichen Punkten.

Sendung: hr3, "hr3 am Feiertag", 01.01.2017, 10 Uhr

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