Eine Familie trägt einen selbst geschlagenen Weihnachtsbaum
Es muss nicht immer der Weihnachtsbaum aus dem Baumarkt sein Bild © picture-alliance/dpa

Tannenbäume kann man zur Weihnachtszeit an jeder Straßenecke kaufen. Für viele aber ist ein Tannenbaum nur dann ein echter Weihnachtsbaum, wenn man ihn auch selber geschlagen hat. hr3-Moderator Tobi aus der "hr3 Morningshow" weiß, wie es geht:

Weihnachtsbäume im Baumarkt kaufen ist nichts für echte Männer wie hr3-Moderator Tobi Kämmerer aus der hr3 Morningshow. Oder Weihnachtsromantiker. Oder beides. Nein, wer zu Weihnachten etwas auf sich hält, stapft durch den Schnee (wenn es denn mal welchen gibt) in den Wald und holt sich seinen Baum selber raus. Man sollte dabei allerdings beachten, dass man nicht wahllos irgendeinen Baum umhaut, sondern nur dort, wo auch für diesen Zweck vorgesehene Bäume stehen. Den Link zu einem entsprechenden Verzeichnis findet Ihr am Ende der Seite.

Auf das richtige Werkzeug kommts an

Wenn Ihr dann im Wald unterwegs seid, achtet unbedingt auf zwei Dinge:

Das richtige Werkzeug

  • Was das richtige Werkzeug angeht, sollte man am besten zu einer baumfällkompatiblen Säge greifen. Also keine Laubsäge und auch keine Kettensäge (sofern man nicht im Umgang mit einer solchen geschult wurde und weiß, was man da tut). Im Zweifelsfall im Baumarkt seiner Wahl fragen, welche Säge für so einen Zweck am besten geeignet ist. Und darauf achten, dass die Säge auch scharf genug ist!

Die Größe

  • Für die richtige Größe sollte man vorher zuhause ausmessen, wieviel Platz eigentlich für den Baum zur Verfügung steht. Sonst geht es einem wie Chevy Chase im Klassiker "Schöne Bescherung". In den Wald sollte man dann mit den geeigneten Maßen und einem Zollstock ziehen. Nicht aufs Augenmaß verlassen! Ein Tannenbaum wirkt deutlich kleiner, wenn er neben großen Bäumen steht. Und zuhause muss man dann die Decke ins nächsthöhere Stockwerk durchbrechen, weil der Baum doch größer ist als gedacht...

Der Transport

  • Um den Baum sicher nach Hause zu bekommen, sollte man ein paar grundsätzliche Regeln beachten: Der Baum muss natürlich so fixiert werden, dass auch bei einer Vollbremsung noch da bleibt, wo er platziert wurde. Das aus der Fahrschule bekannte Stichwort lautet hier "Ladungssicherung". Hierzu verwendet man am besten Spanngurte, da einfache Seile oder Expander zu unsicher sind. Bei der Frage: "Baumspitze auf dem Autodach nach vorne oder hinten?" lautet die Antwort "Nach hinten", weil der Baum dann windschnittiger ist und sich der Wind schlechter in den Ästen verfangen kann. Falls sich die Möglichkeit bietet: Am besten transportiert sich ein Baum in einem dafür vorgesehenen Transportnetz. Und sollte der Baum zu groß für das Auto sein, muss er, falls er mehr als einen Meter übersteht, eine rote Fahne als Kennzeichnung haben, bei Dunkelheit sogar einen roten Rückstrahler.

Wenn man diese drei Dinge beachtet, steht Weihnachten mit dem perfekten Weihnachtsbaum nichts mehr im Wege!

Weitere Informationen

Und hier gibts eine Liste, wo man in Hessen seinen Baum selber schlagen kann:

www.hessen-forst.de

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 15.12.2017, 05:00 Uhr

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