Saure Kartoffeln

Es gibt ein Gericht, das versetzt Dennis aus Frankfurt sofort zurück in seine Kindheit und seine Heimat in Mittelhessen: "Saurre Karduffel!" Die sauer gespritzten Kartoffeln gab’s oft, wenn er mittags aus der Schule kam. Das Rezept stammt von seiner Oma, ist denkbar einfach und unschlagbar lecker.

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Audioseite Die Sauren Kartoffeln kommen in das hr3 Kochbuch

Dummyfoto Jan Reppahn
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In Dennis' Wohlfühlküche kommt es ganz stark auf das Gefühl an. Denn zu seinem Auszug vor 20 Jahren hat ihm seine Mutter ein handgeschriebenes Rezeptbuch mit all seinen Lieblingsrezepten geschrieben, allerdings ohne genaue Mengenangaben. Da gelingen ihm die Sauren Kartoffeln zwar nie ganz wie bei Mama oder Oma – nach Zuhause schmecken sie trotzdem.

So kocht ihr Saure Kartoffeln

Eine Zwiebel in Würfel schneiden und in einer Mehlschwitze andünsten. Die Kartoffeln schälen, in mittelgroße Würfel schneiden und zur Zwiebel geben. Kurz mitbraten, anschließend mit dem Suppengrün oder in Gemüsebrühe aufkochen und auf mittlerer Temperatur weiter köcheln lassen.

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Die Zutaten für vier Personen

  • Zwiebel, gewürfelt
  • Mehl und Butter für eine Mehlschwitze
  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 2-4 Mettwürste
  • mindestens 150 ml Apfelessig
  • Suppengrün oder Gemüsebrühe
  • 1 handvoll glatte Petersilie
  • Kleine Saure Gurken
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Die Mettwürste und die Sauren Gurken in kleine Stücke schneiden – nach der Hälfte der Kochzeit zu den Kartoffeln geben. Die glatte Petersilie hacken und beiseitelegen.

Es ist wichtig, dass ihr die Kartoffeln so lange kochen lasst, bis die Stärke den Eintopf schön sämig gemacht hat. Dann mit Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Zu guter Letzt noch mit Petersilie garnieren und die "Saurren Karduffel" sind fertig zum Genießen!

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