Kopf hoch 2020 Grafik

Während der Autofahrt nur mal kurz auf's Handy geschaut – wir alle kennen das und wissen, wie gefährlich das werden kann. Trotzdem passiert es manchmal. Lasst uns deshalb Hessens Straßen gemeinsam ein bisschen sicherer machen!

Es fällt uns oft schwer, das Handy einfach mal wegzulegen: Wir sitzen im Auto, schreiben nur kurz eine WhatsApp an den Mann oder schicken eine Sprachnachricht an die Mutter, die auf die Kinder aufpasst.

Das kann zur Gefahr werden: Wer bei Tempo 30 nur drei Sekunden auf das Handy schaut, konzentriert seinen Blick nicht auf das Verkehrsgeschehen, sondern auf das Handy-Display – und fährt in diesen drei Sekunden rund 25 Meter im Blindflug. Bei aufmerksamer Fahrweise ist der Anhalteweg bei gleicher Geschwindigkeit nur 18 Meter lang.

Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen, findet deshalb deutliche Worte: "Multitasking im Straßenverkehr ist eine Illusion. Selbst wer nur für Sekundenbruchteile seine Aufmerksamkeit dem Handy widmet, ist abgelenkt und braucht eine gewisse Zeit, um die Verkehrssituation wieder zu erfassen. Im Ernstfall ist es dann zu spät für eine schnelle Reaktion."

Das Handy kann warten!

Im September heißt es bei hr3 deshalb wieder: "Kopf hoch!" Dann transportieren diese Message auch Busse in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Fulda und Kassel, damit wir möglichst viele Menschen mit unserer Botschaft erreichen.

Kopf hoch - Eine Aktion von N-JOY, SR1, Unser Ding, YOU FM und hr3

Auch mit unserem hr3 Kinderbuch "Mit Tanja und Tobi sicher zur Schule", das an alle Erstklässler in Hessen verteilt wurde, wollen wir dazu beitragen, den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Unterstützt vom ADAC.

Handynutzung am Steuer ist kein Kavaliersdelikt

Mehr als die Hälfte aller Autofahrer, die ein Handy besitzen, hantiert damit regelmäßig auch während der Fahrt. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Sachverständigenorganisation DEKRA. Danach nutzen 55 Prozent ihr Smartphone zumindest hin und wieder am Steuer.

Das Handy am Steuer zu nutzen ist nicht nur richtig gefährlich, sondern auch eine Straftat. Verursacht man dabei noch einen Unfall, wird’s teuer: Bis zu 200 Euro Bußgeld drohen, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot gibt es obendrauf.

Studien aus Deutschland und den USA schätzen, dass jeder zehnte Verkehrstote durch Ablenkung ums Leben kommt. Das wollen wir mit euch zukünftig verringern. Deshalb: Unterstützt unsere Aktion und teilt den Satz in eurem Bekanntenkreis: "Kopf hoch – Das Handy kann warten!"

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 01.09.2020, 05:00 Uhr

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