Mehr Helden für Hessen

Hessen braucht dringend mehr Held*innen im Wasser! Deshalb hat Tobi aus der hr3 Morningshow das Rettungsschwimmabzeichen gemacht. Ganz viele von euch waren dabei, um Hessens Seen und Schwimmbäder sicherer zu machen!

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Tobi wird Rettungsschwimmer – und du auch!

Tobi lädt euch ein, Rettungsschwimmer zu werden
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Sommer, Sonne, Strand oder Schwimmbad: Die Badesaison zieht tausende Hess*innen ins Wasser. Aber was überall fehlt, sind Rettungsschwimmer*innen! Das hat Tobi aus der hr3 Morningshow geändert und hat mit euch zusammen das Rettungsschwimmabzeichen Bronze gemacht.

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DLRG-Präsident Michael Hohmann: "Welche Voraussetzungen brauche ich, um mitzumachen?"

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Dazu brauchtet ihr kein Sixpack und auch kein goldenes Schwimmabzeichen. Es ging ganz einfach um eine Sache: Helfen, wenn Menschen im Wasser Hilfe brauchen. Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer von der DLRG in Hessen gab euch das nötige Wissen mit, um im Ernstfall das Richtige tun zu können.

Im Wasser ruhig atmen

Sarah Wellbrock steht Rücken an Rücken mit Tobias Kämmerer im Schwimmbad.

Ein hilfreicher Tipp von Sarah Wellbrock, Hessens aktuell bester Schwimmerin: "Achtet darauf, beim Schwimmen ruhig und tief ein- und ausatmen, denn: Je mehr Luft in eurer Lunge ist, desto besser könnt ihr euch über Wasser halten", verrät die Hanauerin im hr3 Interview.

Auf ins Heldencamp!

Am 26. Juni ging es in das hr3 Heldencamp. Wir haben ein ganzes Schwimmbad klargemacht. So konnte alle Teilnehmer*innen zusammen mit Tobi einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

Unterstützt von der DLRG in Hessen.

Weitere Informationen

Das waren die zwölf Challenges für's Rettungsschwimmabzeichen Bronze

1. Theoretische Prüfung: Atmung und Blutkreislauf; Gefahren am und im Wasser; Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung); Vermeidung von Umklammerungen; Hilfe bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden; Aufgaben und Tätigkeiten der DLRG. 
2. 200 m Schwimmen in höchstens 10 Minuten, davon 100 m in Bauchlage und 100 m in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit 
3. 100 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 4 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden 
4. Drei verschiedene Sprünge aus etwa 1 m Höhe (z.B. Paketsprung, Schrittsprung, Startsprung, Fußsprung, Kopfsprung) 
5. 15 m Streckentauchen 
6. 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen 
7. zweimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, einmal kopfwärts und einmal fußwärts, innerhalb von 3 Minuten mit zweimaligem Heraufholen eines 5-kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 2 und 3 m) 
8. Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus Halsumklammerung von hinten und Halswürgegriff von hinten 
9. 50 m Schleppen, je eine Hälfte mit Kopf- oder Achselschleppgriff und dem Standard-Fesselschleppgriff 
10. Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist: 20 m Anschwimmen in Bauchlage, hierbei etwa auf halber Strecke Abtauchen auf 2 bis 3 m Wassertiefe und Heraufholen eines 5 kg Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen und das Anschwimmen fortsetzen; 20 m Schleppen eines Partners 
11. Demonstration des Anlandbringens
12. 3 Minuten Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) 

Ende der weiteren Informationen