Ava Max im hr3 Interview

Mit "Sweet But Psycho" gelang Ava Max der Durchbruch. Für sie ist der Erfolg kein Märchen, das in Erfüllung geht, sondern der Verdienst für zehn Jahre harte Arbeit und Beharrlichkeit, wie sie im hr3 Interview erzählt.

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An Ava Max kommt derzeit keiner vorbei! Mit ihrer Single "Sweet But Psycho" erobert sie in 17 Ländern die Charts. Musikalisches Talent wurde der Tochter albanischer Immigranten in die Wiege gelegt. Der Papa ist Pianist, die Mama Opernsängerin. Sie gibt ihrer Tochter vor allem mit auf den Weg, immer gut auf ihre Stimme zu achten.

Im hr3 Interview mit Jan Reppahn verrät Ava: "Sie hat mir dauernd gesagt, dass ich warmes Wasser trinken und einen Schal tragen soll." Damit hat die elterliche Förderung aber noch lange kein Ende: Mit 6 Jahren beginnt Ava, an Gesangswettbewerben teilzunehmen. “Fallin” von Alica Keys ist der erste Song, den sie beim Wettbewerb zum Besten gibt.

Für die Karriere zieht sie nach L.A.

Ava Max im hr3 Interview

Als Ava 14 ist, machen ihre Eltern schließlich richtig ernst. Sie verkaufen ihr Haus, organisieren Privatunterricht für Ava und ziehen nach Los Angeles. "Meine Eltern haben mich vollkommen unterstützt. Sie haben sich zurück genommen, damit ich meinen Traum verfolgen kann", erzählt sie Jan Reppahn.

Die Plattenfirmen sind von ihrer Stimme begeistert. Trotzdem will niemand eine 14-Jährige unter Vertrag nehmen. Es dauert noch weitere drei Jahre, bis Ava Max ihrem Traum näher kommt. Auf einer Geburtstagsparty singt sie "Happy Birthday" für den Gastgeber. Ihre Darbietung gefällt dermaßen, dass sie es ein zweites Mal singen muss. Praktisch: Das Geburtstagskind ist der Produzent Henry Russell Walter alias Cirkut. Der hat unter anderem schon Hits für Katy Perry, Ellie Goulding oder Jennifer Lopez produziert.

Was lange währt...

Ins Gespräch kommen Ava Max und der Produzent an diesem Abend allerdings noch nicht. Erst zwei Monate später meldet sich Cirkut bei ihr. Sie basteln zusammen an ersten Songs. Oder wie Ava es beschreibt: "Er hat mich unter seine Fittiche genommen." Ava bleibt ihrem Stil treu, der da heißt: gegen den Trend. Mit schrägem Haarschnitt und starker Stimme. Mit ihrer Single "Sweet But Psycho" ist Avas Karriere aber noch nicht auf dem Höhepunkt: Von dieser sympathischen, bodenständigen Frau werden wir in Zukunft noch weitere Ohrwürmer zu hören bekommen – ganz sicher!

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Facts über Ava

  • Ihr bürgerlicher Name lautet Amanda Ava Koci. "Ava" alleine war ihr als Künstlername aber zu weiblich. Deshalb suchte sie einen maskulinen Gegenpol und ergänzte ihren Künstlernamen um Max.
  • Ihre Lieblingszahl ist die 27.
  • Avas Trend? Gegen den Trend zu sein! Ihr Markenzeichen ist zum Beispiel ihr asymmetrischer Haarschnitt, den sie seit etwa zwei Jahren trägt. Dabei war der ein Zufallsprodukt: "Eines Tages habe ich die eine Seite abgeschnitten und dann vergessen die andere abzuschneiden. Dann habe ich es einfach so gelassen", erzählt sie im hr3 Interview.
  • Ava fühlt sich als Europäerin: "Ich bin zwar in den USA geboren, aber ich komme aus Europa. Albanien. Ich wollte immer herkommen, weil ich eben Albanierin bin. Meine Eltern haben immer darüber gesprochen, es hat aber nie geklappt. Deshalb bin ich jetzt sehr glücklich."
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Sendung: hr3, "hr3 am Samstagnachmittag", 02.03.2019, 14:00 Uhr

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