Mabel
Mabel musste einfach Popstar werden – ihre ganze Familie ist im Musik-Business. Bild © Universal Music

Die schwedisch-britische Sängerin Mabel verarbeitet in "Don't Call Me Up" eine Beziehung. Es ist ein Trennungs-Song, allerdings ohne Herzschmerz – denn sie macht darin ziemlich deutlich: Ohne dich bin ich besser dran.

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hr3 Moderator Tobi Kämmerer checkt Eure Lieblingssongs

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Mabel Alabama Pearl McVey hat nicht nur einen klangvollen Namen, sie hat Musik im Blut: Ihre Mutter ist die schwedische Sängerin Nene Cherry ("7 Seconds"), ihr Vater der britische Musikproduzent Cameron McVey, der unter anderem mit Massive Attack und den Sugababes gearbeitet hat, ihr Halbbruder ist Sänger Marlon Roudette.

Schon als Kind nimmt der Papa seine Tochter mit ins Studio. Die heute 23-Jährige war zum Beispiel dabei, als die Sugababes ihr Debütalbum aufgenommen haben. Damals hat sie sich aber noch nicht sonderlich für das interessiert, was da vor sich geht, sondern lieber gemalt oder gepuzzelt.

Mabel gibt, ihr Freund nimmt – keine gute Mischung

An der Musik führt über kurz oder lang aber kein Weg vorbei: Mit fünf Jahren beginnt Mabel Klavier zu spielen, später studiert sie in Stockhol Musiktheorie und Produktionstechnik.

Mit "Don't Call Me Up" feiert die schwedisch-britische Sängerin jetzt ihren Durchbruch als Sängerin. In Deutschland schafft sie es damit in die Top 10 der Charts, in England sogar auf Platz 3. In dem Song verarbeitet sie die Beziehung zu ihrem Ex-Freund: Der hat sie schlecht behandelt, nichts in Partnerschaft investiert – und Mabel ist ihm immer hinterhergelaufen.

Plötzlich läuft ihr der Ex hinterher

Zitat
„I’m over you and I don’t need your lies no more / Cause the truth is without you boy I’m stronger“
Zitat Ende

Als endlich Schluss war, hat sich das Blatt gewendet. Plötzlich ruft ihr Ex sie dauernd an. Aber Mabel hat einen Schlussstrich gezogen. Im Text heißt es: "Hör' auf, mich anzurufen. Ich gehe heute Abend feiern und ich fühle mich gut, jetzt, da du nicht mehr Teil meines Lebens bist."

Klingt hart? In einem Interview hat Mabel verraten, dass sie tatsächlich ein bisschen Mitleid mit ihrem Ex hat – schließlich hört er den Song jetzt überall. Aber sie hat erkannt: Ohne ihn ist sie besser dran. Und das hat uns einen Lieblingssong beschert.

Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 10.07.2019, 16:00 Uhr

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