Panic At The Disco
Brendon Urie und seine Band Panic! At The Disco haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Bild © dpa

Sänger Brendon Urie wollte schon als Kind auf der Bühne stehen. Jetzt, da er mit seiner Band erfolgreich ist, weiß er: Man darf niemals aufgeben – und Mama hat immer recht.

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hr3 Moderator Tobi Kämmerer checkt Eure Lieblingssongs

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tobi checkt "High Hopes"

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Panic! At The Disco-Frontmann Brendon Urie hat turbulente Zeiten hinter sich: Schon als kleiner Junge träumt er davon, als Rockstar auf der Bühne zu stehen. Das Problem: Seine Familie ist arm. Bevor er mit 11 Jahren eine gebrauchte Gitarre geschenkt bekommt, bastelt er sich seine Instrumente deshalb aus alten Kartons. Seine sehr religiöse Mutter ermutigt ihn immer wieder: Er solle seine Träume verfolgen und Gottes Prophezeiung erfüllen.

Und Brendon gibt nicht auf – auch dann nicht, als seine Eltern ihn einige Jahre später rauswerfen, weil er wegen seiner Rockstar-Ambitionen nicht aufs College gehen und sich nicht weiter in der Mormonen-Gemeinde seiner Familie engagieren möchte.

Kein Geld, aber Ideen

Mit seiner Band Panic! At The Disco kämpft er für seinen Traum. Immer wieder finden die Jungs Lösungen für ihre Probleme. Als sie ihr erstes Album aufnehmen, können sie sich keine Studio-Musiker leisten und lassen die Instrumente stattdessen von Schulkindern einspielen. Das Cello in "I Write Sins Not Tragedies" wird von einer 13-jährigen Schülerin gespielt. Sie spielt jede Note einzeln, die Band setzt sie am Ende zusammen.

Zitat
„Mama said, fulfill the prophecy / Be something greater, go make a legacy / Manifest destiny“
Zitat Ende

2006 hat die Band mit dem Song endlich ihren Durchbruch. Endlich verstehen auch seine Eltern, worum es Brendon geht und versöhnen sich mit ihm. Die Probleme hören aber nicht auf: Die Mitglieder der Band kommen und gehen, von der Originalbesetzung ist heute nur noch Sänger Brendon übrig.

Der Trick: hohe Ziele setzen

Und genau das tut er. Im Song "High Hopes" verarbeitet er nun seine eigene Geschichte. Die Idee dazu kam ihm, als er festgestellt hat, dass er immer zu tief gestapelt hat. "Ich habe irgendwann den Punkt erreicht, an dem ich festgestellt habe, dass ich mir hohe Ziele setzen und immer wieder scheitern muss, um daran zu wachsen."

Zitat
„Had to have high, high hopes for a living / Shooting for the stars when I couldn’t make a killing / Didn’t have a dime but I always had a vision“
Zitat Ende

Wenn man zurückblickt auf die Anfänge von Brendon Uries Musiker-Karriere, von den gebastelten Pappkarton-Gitarren bis zum kommerziellen Erfolg, kann man nur zu einem Schluss kommen: Aufs und Abs gehören dazu – und wer seine Ziele verfolgt und auf Mamas Ratschläge hört, wird am Ende erfolgreich sein.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 08.01.2019, 09:30 Uhr

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