Szenenfoto aus "Early Man"
Szenenfoto aus "Early Man" Bild © picture-alliance/dpa

Die Macher von "Wallace & Gromit" und "Shaun das Schaf" sind mit einem neuen Animationsfilm zurück: In "Early Man" geht es diesmal in die Steinzeit.

Seit "Toy Story" kommen Animationsfilme fast ausschließlich aus dem Computer. Der handgezeichnete Film wie zu Zeiten von "Bambi" oder dem "Dschungelbuch" ist praktisch ausgestorben, dafür bekommen wir in Filmen von Pixar & Co. teils spektakuläre Spezialeffekte geboten, die ohne Computer gar nicht möglich wären. Ein Film, der gegen "Findet Nemo" oder "Alles steht Kopf" regelrecht "aus der Zeit gefallen" wirkt, kommt in dieser Woche ins Kino: "Early Man" ist nämlich noch echte Handarbeit. Genauer: Er ist handgeknetet. Deswegen hat seine Produktion auch unglaubliche acht Jahre gedauert: Pro Woche entstand durch das aufwändige Knetverfahren nur eine Minute Film. Da braucht man viel Geduld!

Darum geht's

Dug und seine Steinzeitkumpels haben ein schönes Leben: In ihrem grünen Tal ist die Kaninchenjagd das Highlight schlechthin und alle sind glücklich - bis Dugs Stamm von Bronzezeitmenschen aus dem Tal vertrieben wird und fortan im trostlosen Ödland leben soll. Dug und seine Freunde sehen das natürlich nicht ein und fordern die Lord Nooth und die anderen Bronzezeitmenschen zu einem Turnier in einem Sport heraus, von dem sie so gar keine Ahnung haben: Fußball. Wer gewinnt das Spiel gewinnt, bekommt das Tal. Ob das so eine gute Idee war?

Bewertung

Unsere Kinoexpertin Shadia Omar ist ganz verzückt von dem Film - und schwer beeindruckt von dem Aufwand, der dafür getrieben wurde. Ihr Fazit: "Early Man macht viel Spaß und wir erfahren endlich, wer das Fußballspiel erfunden hat: Die Höhlenmenschen." Ihre Bewertung des Films in Steinzeitkeulen hört Ihr in unserem Podcast zum Film "Early Man".

Sendung: hr3, "hr3 Morningshow", 26.04.2018, 7 Uhr

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