Nora Tschirner ist eine Frau, mit der man gern befreundet wäre: smart, lustig, kumpelig, Frau der klaren Worte und null tussihaft. Seit ihres Moderationsjobs bei MTV Anfang der Nullerjahre ist sie irgendwie eine von uns: in "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken", als "Tatort"-Kommissarin Dorn in Weimar – und jetzt im Kino in "Gut gegen Nordwind".

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Zum Artikel Nora Tschirner über ihren neuen Film "Gut gegen Nordwind"

Bärbel Schäfer
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Was das Geheimnis ist hinter der Beliebtheit von Nora Tschirner, weiß sie nicht. "Vielleichts liegt‘s daran, dass ich Menschen mag" – versucht sie im hr3 Sonntagstalk eine Erklärung.

Dabei ist Tschirner keine, die man in Klatschspalten findet oder die viel von sich in Social Media preisgibt. "Wenn ich anfange, aufzumachen, dürfen alle mit die Tür aufschieben," sagt sie, "das heißt, ich schütze das medial extrem heftig."

So rigoros ist sie aber nur im Hinblick auf die Medien – und dass sei die Grundlage dafür, dass sie sich im Alltag relativ frei bewegen könne.

Bloß keine 'Eyes Wide Shut'-Nummer fahren

Dass sie und "Gut gegen Nordwind"-Co-Star Alexander Fehling mal ein Paar waren, damit geht sie allerdings offen um – erstens, weil sowieso gemeinsame Fotos vom Roten Teppich existieren und zweitens, weil sie vermeiden will, dass "Leute ins Kino gehen und so eine 'Eyes Wide Shut'-Nummer fahren".

Also wie damals bei dem sehr freizügigen Film mit Nicole Kidman und Tom Cruise, als alle glaubten, aus dem gemeinsamen Film Rückschlüsse auf das Privatleben des Schauspieler-Paars ziehen zu können.

Im Gespräch mit Bärbel geht’s aber auch um die Vorbilder, die sich Nora Tschirner gesetzt hat (unter anderem ihre völlig unverbitterte, mittlerweile leider verstorbene Oma und Herbert Grönemeyer), um ihren Tatort-Kumpel Christian Ulmen und ihr Engagement gegen Bodyshaming.

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