TV-Star Fernanda Brandao hat sich auf die Suche nach ihren brasilianischen Wurzeln gemacht. Und eine Fülle an Eindrücken und Aufgaben gefunden, dort im südamerikanischen Regenwald. Mit Bärbel Schäfer spricht sie über ihre Mission, das Volk der Kaxinawa zu retten.

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Bärbel Schäfer
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Fernanda Brandao ist ja bekanntlich eine sehr schöne Frau. Und weil sie Ahnung vom Singen und Tanzen hat und sogar mal Choreografin war, war sie eine exotische Top-Besetzung in deutschen TV-Formaten wie zum Beispiel der achten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" im Jahr 2011.

Auf der Suche nach Sinn und Wurzeln

Nachdem sie ihren Großvater 2015 in den Tod begleitet hatte, folgte für sie eine Zeit des Innenhaltens und der Sinnfragen: "Ich habe mich gefragt, wie viel Zeit bleibt mir noch", erinnert sie sich im Gespräch mit Bärbel.

Nach Jahren auf der Bühne und vor den Kameras hat Fernanda dann einen Gang zurückgeschaltet und nach ihren Wurzeln im brasilianischen Regenwald gesucht. Sie reist seit vier Jahren immer wieder dorthin und engagiert sich für die Rettung der indigenen Völker, insbesondere für das Volk der Kaxinawa im Norden des brasilianischen Dschungels.

Wenig Glamour im Alltag

Ihr Einsatz zeigt auch schon Erfolge: Gemeinsam mit dem Verein "Viva con Agua" hat Fernandas Hilfsorganisation "Children of the Forgotten" für die Indigenen in der Region zwei Brunnen gebaut und damit den Zugang zu sauberem Trinkwasser gesichert.

Weg mit Glitzerkleid und Highheels – und back to the roots! Auf Komfort und Glamour zu verzichten, hat ihr nicht viel ausgemacht. Denn Fernanda steht im Alltag mehr auf bequeme Baumwolle: "Privat trag ich am liebsten Jogginghose", gesteht sie – und sagt von sich, dass sie "nicht besonders modeinteressiert sei". Deshalb ist sie heute noch den Stylisten dankbar, die sie fürs Fernsehen zurechtgemacht haben.

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