Ihr kennt ihre Stimme aus dem Radio: Sie berichtet für hr3 aus den hessischen Gerichtssälen, wann immer dort ein Prozess stattfindet, der uns bewegt. Sie hat schon dem Kindermörder Magnus Gäfgen in die Augen gesehen und dem sogenannten Kannibalen von Rotenburg – und bei aller privaten Abscheu gegenüber den Tätern gibt es kaum eine engagiertere Befürworterin für das deutsche Rechtssystem als die hr-Gerichtsreporterin Heike Borufka.

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Bärbel Schäfer
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"Ich muss nicht neutral sein – aber ich will fair sein." Das ist eine Maxime, nach der Heike Borufka für die Hörer des Hessischen Rundfunks aus dem Gerichtssaal berichtet. Auch wenn die Tat monströs war und der Täter ein Unsympath – sie trennt zwischen Gerechtigkeit und ihrem subjektiven Empfinden.

Schließlich bewegen wir uns alle auf einem schmalen Grat – vom unbescholtenen Bürger zum Täter – jeder von uns, jeden Tag: "Wir wissen doch alle, was Eifersucht mit einem anstellen kann oder wie oft wir uns beim Autofahren ablenken lassen und Gott sei Dank noch niemanden totgefahren haben", sagt Heike Borufka im hr3 Sonntagstalk. Umso wichtiger sei es, dass die Regeln des Rechtsstaates eingehalten werden – von jedem, aber auch für jeden.

Im hr3 Sonntagstalk erzählt sie von den spannendsten Fällen aus ihren über 20 Jahren als Gerichtsreporterin. Sie berichtet, warum sie Kindermörder Gäfgen verabscheut und den verurteilten Betrüger Jürgen Schneider schätzt und warum "Verurteilt! – Der Gerichtspodcast", den sie zusammen mit Blogger und Podcaster Basti Red macht, ihr manchmal viel abverlangt. "Verurteilt!" ist übrigens nominiert für den Deuschen Podcast-Preis!

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