Keine Schule, kein Training, keine Freunde treffen. Für Kinder ist die Corona-Pandemie eine besonders große Herausforderung. Dazu kommt in vielen Familien zunehmende Aggression. Und viele Kinder werden immer häufiger Opfer häuslicher Gewalt. Bernd Siggelkow, Gründer von "Die Arche", berichtet im hr3 Sonntagstalk, wie er – und wir – helfen können.

"Wir sind an einem Punkt, an dem die Stimmung kippt", sagt der Gründer der Kinderhilfsorganisation "Die Arche", Bernd Siggelkow. Er weiß, wovon er spricht – denn immer häufiger erreichen ihn Hilferufe von Kindern.

Deshalb wird die Arche in der Corona-Krise digital: Wenn Einrichtungen geschlossen bleiben müssen, sei das die einzige Chance, für die Familien und Kinder da zu sein. Egal, ob per WhatsApp, Skype oder SMS. Sozialarbeit und Gewaltprävention müssen dann eben digital weiter gehen.

Wie ihr "die Arche" unterstützen könnt

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Deshalb braucht "Die Arche" momentan vor allem eins: gebrauchte Smartphones und Prepaid-Karten. Spenden können direkt in den beiden Frankfurter Einrichtungen abgegeben oder dorthin verschickt werden:

Thomas-Mann-Str. 6A
60439 Frankfurt

oder

Kiefernstr. 12c
65933 Frankfurt-Griesheim

Wie sieht euer Familienleben derzeit aus?

Außerdem wollen wir von euch wissen: Wie sieht es gerade bei euch aus? Wie läufts mit dem Homeschooling? Wie kommen Eltern mit der Doppelbelastung Job plus Hausaufgaben-Betreuung zurecht? Was hat sich bei euch zuhause verändert?

Erzählt es uns – unter der 0800 33 33 307.  

Weitere Informationen

Wenn ihr Hilfe oder Rat braucht:

  • Nummer gegen Kummer: Unter der 116111 erreicht ihr montags-samstags zwischen 14 und 20 Uhr das Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer – anonym und kostenlos von Handy und Festnetz.
  • Die Goethe-Uni Frankfurt bietet ein Krisentelefon an: Unter der 069-798 46666 könnt ihr mit Psycholog*innen über eure Ängste und Möglichkeiten zur Überwindung von Belastungen reden. Montag bis Freitag jeweils 15-21 Uhr; Samstag und Sonntag jeweils 16-20 Uhr. Speziell für Kinder, Jugendliche und Eltern wird eine Beratung unter der gleichen Telefonnummer 069-798 46666 zu folgenden Uhrzeiten angeboten: Montag-Freitag, 9-14 Uhr.
  • Auch die Uni Kassel bietet ein Corona-Krisentelefon an unter der Telefonnummer 0561 804 2882 von Montag-Freitag von 10-18 Uhr.
  • Der deutsche Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen hat eine Hotline zur psychologischen Beratung in Corona-Krisenzeiten eingerichtet. Die Hotline 0800 777 22 44 ist täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geschaltet.
  • Männer, die ihre steigende Gewaltbereitschaft erkennen, können sich in Darmstadt an Pro Familia wenden unter 06151-429 42 22 (montags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr). Das Angebot gilt zunächst bis Ende April. Pro Familia-Mitarbeiter Frank Scheckeler ist auch per Mail erreichbar: frank.scheckeler@profamilia.de
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