Elf Jahre lang war sie die Cindy aus Marzahn: pinker Jogginganzug, Krönchen, Lockenperücke. 2016 haben sich Comedienne Ilka Bessin und ihre Kunstfigur Cindy "im Guten getrennt", wie Ilka sagt.

Cindy ist passé – trotzdem ist der 47-Jährigen nicht langweilig: "Abgeschminkt" heißt das Buch über ihre Kindheit, die Jahre der Arbeitslosigkeit und über ihre bombastische Comedy-Karriere, das jetzt erschienen ist. Im hr3-Sonntagstalk spricht sie mit Bärbel Schäfer sehr offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens.

"Ich war mehr"

Ilka Bessin war schon immer "Mehr": In der Grundschule haben sie Gleichaltrige auch häufiger für die Klassenlehrerin gehalten. "Die Mitschüler waren von der Körpergröße alle gleich. Und dann guckte ein Mädchen, zwei Köpfe größer, raus – und das war dann ich," erinnert sie sich im hr3-Sonntagstalk.

Weg mit Vorurteilen

Ilka Bessin ärgert sich, dass wir heute dazu neigen, Leute zu schnell zu beurteilen und zu verurteilen, insbesondere Obdachlose und Langzeitarbeitslose: "Wir müssen uns diese Vorurteile abgewöhnen. Wir sind ja nichts Besseres, nur weil wir einen Job haben, vom Menschlichen her gesehen."

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