Grießbrei mit Beeren

Tanja hat diesmal ein Frühstück dabei, das auch schon die alten Ägypter gegessen haben könnten: einen Grießbrei aus dem Urgetreide Kamut. Was es mit dem mysteriösen Korn auf sich hat und wie Ihr es zu einem leckeren Schlonz anrührt, verraten wir Euch hier.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tobi bekommt ägyptischen Schlonz

Tanja Tobi hr3 Morningshow Teaser
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Khorasan-Weizen, wie das Getreide eigentlich heißt, ist eine natürliche Hybride aus wildem Weizen und Hartweizen. Wo das Korn genau herkommt, ist bis heute unbekannt. Einer Legende nach soll es in einem ägyptischen Grab gefunden worden sein. Wieder andere Erzählungen in der Türkei besagen, dass der biblische Noah es auf seiner Arche mitbrachte.

Mittlerweile wird der Ursprung in Zentralasien in Teilen des heutigen Iran und Afghanistan vermutet. Heute wird es in Nordamerika und Südeuropa angebaut.

Gesünder und nachhaltiger als andere Getreide-Sorten

Kamut Khorasan Urgetreide

Fakt ist: Khorasan ist eine der ältesten kultivierten Getreidesorten und hat mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe als herkömmliche Weizensorten. Damit eignet es sich sehr gut als Sportlernahrung. Aber Achtung: Das Getreide ist zwar bekömmlicher als "normaler" Weizen, aber nicht glutenfrei!

Wenn von Kamut die Rede ist, ist das übrigens ein Hinweis auf den biologischen Anbau des Khorasan-Weizens. Der Begriff ist sozusagen eine geschützte Produktbezeichnung. Für die konventionelle Landwirtschaft ist Khorasan ohnehin uninteressant, weil die Pflanze nur langsam wächst. Das macht das Korn zu einer nachhaltigeren Alternative zu Weizen und Co.

Und so geht's

Weitere Informationen

Zutaten für 2 Portionen

  • 70 g Kamutgrieß
  • 375 ml Milch
  • 2 EL Mohn
  • 1 EL Ahornsirup
  • 200 g frische Beeren
Ende der weiteren Informationen

Bringt zunächst die Milch bei niedriger bis mittlerer Hitze zum Kochen. Rührt anschließend den Kamutgrieß, den Mohn und den Ahornsirup unter und nehmt dann den Topf vom Herd.

Füllt den Grießbrei noch warm in Schüsseln und lasst das Ganze 5 bis 10 Minuten quellen. Als letzten Schritt gebt Ihr noch ein paar Beeren drauf und/oder Zitronen-Zesten – fertig. Der Grießbrei schmeckt warm und kalt.

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 27.01.2020, 05:00 Uhr

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