Sieht schon hübsch aus: Eiskristalle auf einer Pflanze nach einer kalten Nacht

Letzte Woche hatten wir noch 30 Grad in Hessen - jetzt könnte es an einigen Stellen in Hessen Bodenfrost geben. Wir sagen Euch, wie Ihr Eure Pflanzen auf die Kälte vorbereiten solltet.

Wenn man dieses Wort in der Wettervorhersage sieht, weiß man, dass Schluss ist mit Sommer: Bodenfrost. Für die Nacht von Montag, 24.9., auf Dienstag, 25.9., steht da zum Beispiel: "Unter windstillen Bedingungen kann die eingeflossene Polarluft auf 6 bis 1 Grad abkühlen, auf den Bergen auf 5 bis 1 Grad. In einigen Muldenlagen muss mit Bodenfrost gerechnet werden!" Das klingt richtig kalt - und das nicht nur für uns, sondern auch für unsere Pflanzen.

Je nach Pflanze reicht erstmal ein Vlies

Aber keine Panik: Die meisten Pflanzen können noch draußen bleiben, denn da haben sie Licht und die Luftfeuchtigkeit stimmt. Ein Vlies reicht bei geringem Frost als Schutz. Ausnahmen: Kübelpflanzen aus den Tropen (Bananen, Hibiskus,...), die schon bei den ersten Anzeichen von Frost ins Haus müssen. Pflanzen aus der Mittelmeerregion wie Oleander oder Zitruspflanzen halten es bis -5 Grad draußen aus und Feigen-, Oliven- und Lorbeerbäume müssen erst bei -10 Grad rein. Vorher aber vertrocknete oder besschädigte Pflanzenteile entfernen und gucken, dass man keine Schädlinge mit einquartiert!

Ein kühles Winterquartier

"Rein" bedeutet allerdings nicht ins Wohnzimmer vor die warme Heizung, sondern an einen Ort, der gleichzeitig hell und kühl ist. 5 bis 15 Grad sollten es im Winterquartier sein. Handelt es sich um eine laubabwerfende Pflanze, können es auch 0 bis 5 Grad in einem nicht so hellen Ort wie einem dunklen Keller sein.

Tipp: Wer seiner Pflanze kein passendes Winterquartiert bieten kann, sollte sich mal bei örtlichen Gärtnereien umhören. Oft bieten die ein Winter-Komplett-Paket an, bei dem Abholen, Einlagern, Pflegen und Zurückbringen der Pflanze enthalten sind.

Sendung: hr3, "hr3 am Vorabend", 24.09.2018, 20 Uhr

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