Tunnelbau U5

Vor genau einem Monat hat der Ausbau des U-Bahn-Tunnels der Linie U5 in Frankfurt begonnen. hr3 Moderator Christian Kaempfert durfte als erster Reporter überhaupt mal schauen, was da so unter unseren Füßen passiert. Er stellte fest: 17 Meter unter der Erde hält der Sommer deutlich länger.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Christian Kaempfert berichtet über den Tunnelbau

Christian Kaempfert
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Die U5 wird verlängert – 2024 soll alles fertig sein und die Strecke dann vom Hauptbahnhof bis ins Europaviertel weitergehen. Bis dahin dreht sich ein riesiger Bohrkopf unter der Erde: 12 Monate, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, ohne Pause.

"Wir lieben den Sommer"

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Die Arbeiten finden in 17 Metern Tiefe statt. "Hier ist es aber relativ warm", merkt Christian Kaempfert nach seinem 82 Stufen langen Abstieg zum Kontrollzentrum des Bohrers. "Relativ warm" heißt genauer gesagt: 30 Grad Celsius. "Unter der Erde ist es generell wärmer", erklärt Tiefbaumeister Jörg Redel.

Elektronik, Hydraulik und alle anderen Geräte tragen ihren Teil zur Hitze unter Tage bei. Die Tunnelarbeiter sind's gewohnt: "Wir lieben den Sommer" sagt Redel.

So schwer wie 97 afrikanische Elefanten

Die ganze Baustelle ist so groß wie zwei Fußballfelder. In den kommenden von fünf Jahren soll hier eine 2,7 Kilometer lange U-Bahn-Strecke mit vier neuen Stationen entstehen.

Fakten zum U5-Ausbau

  • Die gesamte Maschine wiegt 580 Tonnen – so viel wie 97 afrikanische Elefanten.
  • Die Antriebsleitung der Maschine beträgt 1.305 PS – ein Formel-1-Wagen bringt es auf knapp 1.000 PS.
  • Der Bohrer ist mehr als 80 Meter lang; das entspricht drei U-Bahnwagen oder der Spannweite Airbus A380.
  • Das Schneidrad hat einen Durchmesser von 7,1 Metern.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 26.09.2019, 10:15 Uhr

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