Computer spielen
Die WHO hat die Videospielsucht jetzt offiziell als Krankheit anerkannt. Bild © Colourbox.de

Zocken um jeden Preis: Die Weltgesundheitsorganisation hat die Videospielsucht jetzt offiziell als Krankheit anerkannt. Damit ist die Diagnose zukünftig ärztlich möglich. Woran Ihr eine Sucht erkennt, lest Ihr hier.

Warum ist Video-Spielsucht jetzt anerkannt worden?

Die Zahl der Gamer in Deutschland steigt kontinuierlich. Inzwischen spielen über 34 Millionen Deutsche Computer- oder Videospiele. Und nicht nur der Klischee-Jugendliche in seinem dunklen Kämmerlein zockt gerne. Im Gegenteil: Die meisten Gamer kommen laut Branchenverband game aus der Altersgruppe der über 50-Jährigen.

Wo fängt die Sucht an?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt, die Videospielsucht habt Ihr erst dann, wenn Ihr die Kontrolle über die Spieldauer verliert, das Spielen zu Eurer ersten Priorität vor allen anderen Aktivitäten wird und Ihr auch dann weiterspielt, wenn das negativen Folgen hat. Das könnte zum Beispiel sein, dass Ihr einen wichtigen Termin verpasst oder Kids deshalb Schule schwänzen und am Ende sogar ihren Abschluss riskieren.

Wie gefährlich sind Videospiele?

Nicht jeder Gamer ist süchtig nach Videospielen oder auch nur suchtgefährdet. Aber richtige Abhängigkeiten sind eben möglich und dieser Tatsache will die Weltgesundheitsorganisation mit dieser Entscheidung gerecht werden.

Was hilft?

Bei Suchtverhalten brauchen Betroffene auf jeden Fall professionelle Hilfe – deshalb Vorsicht vor Selbstdiagnosen oder Diagnosen an Euren Kindern. Ihr solltet auf jeden Fall Rat bei einem Experten einholen, also Eurem Arzt oder einem Psychologen.

Sendung: hr3, "hr3 am Vorabend", 19.06.2018, 17:30 Uhr

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