Geschenk liegt untermn Weihnachtsbaum
Konzerttickets sind ein beliebtes Geschek unter'm Weihnachtsbaum, aber es gibt auch Risiken. Bild © monicore from Pexels

Konzerttickets stehen bei Vielen auf der Weihnachtsgeschenk-Liste ganz oben. Man kann die Tickets bequem online bestellen und hat keinen Einkaufsstress in den überfüllten Innenstädten vor Weihnachten. Aber Vorsicht: Beim Kauf auf Online-Ticketbörsen wie Viagogo gibt es einige Risiken. Wir verraten Euch, auf was Ihr achten müsst.

Wer zu Weihnachten Konzerttickets verschenken möchte und diese online kauft, sollte vorsichtig sein. Die Karten werden bei einigen Online-Ticket-Shops zum Teil zu horrenden Preisen angeboten. Wenn man Pech hat, berechtigen die Tickets am Ende gar nicht zum Einlass.

Verbraucherschützer warnen vor Online-Ticketbörsen wie Viagogo und Co.

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Konzertkarten am besten nur bei offiziellen Ticketagenturen kaufen oder direkt auf der Website des Künstlers. Bild © Rahul Pandit from Pexels

Neben den offiziellen Ticketagenturen wie Eventim, Ticketmaster oder Ad Ticket bieten auch Zweitmarkt-Plattformen wie Viagogo oder Stubhub Konzertkarten an. Hier verkauft aber nicht das Portal die Tickets, sondern die User und die bleiben meist anonym. Die Tickets selbst sind oft überteuert, das Portal schlägt teilweise noch über 20 Prozent Gebühr obendrauf und es kann passieren, dass Ihr an Fake-Tickets geratet.

Im April hat die Münchner Verbraucherzentrale eine Klage gegen Viagogo eingereicht. Der Vorwurf: Das Online-Ticket-Portal trete wie ein offizielles Ticket-Verkaufsportal auf, obwohl es eine Plattform für private – meist anonym bleibende – Verkäufer ist. Dazu sei die "Viagogo-Garantie" irreführend. Auf Mehrkosten drohe der Käufer sitzen zu bleiben. Im Prinzip sind diese Online-Ticket-Portale nichts anderes als ein Schwarzmarkt im Internet.

Personalisierte Tickets sollen Schwarzmarktverkauf eindämmen

Um solche Schwarzmarktgeschäftsmodelle auszuhebeln, haben Ticketagenturen angefangen, Eintrittskarten zu personalisieren. Bei Konzerten und Fußballspielen ist das mittlerweile gang und gäbe. Der Name auf dem Ticket kann im Nachhinein gegen eine Gebühr auch geändert werden. Habt Ihr die Tickets über einen Zwischenhändler gekauft, wird das Umschreiben allerdings deutlich komplizierter. Ihr könnt eine Umschreibung beim Veranstalter anfragen und wenn das nicht klappt, könnt Ihr die Eintrittskarten beim Zwischenhändler zurückgeben und eine Kaufpreisrückerstattung fordern. Wenn der sich weigert, helfen nur noch die Verbraucherzentralen oder der Anwalt.

Wer also auf der sicheren Seite sein möchte, kauft Konzertkarten bei den offiziellen Ticketagenturen oder direkt auf der Website des Künstlers.

Sendung: hr3, "hr3 am Samstagvormittag", 08.12.2018, 09:45 Uhr

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