Mädchen macht ein Selfie im Schwimmbad
Selfies im Schwimmbad - dank wasserdichtem Handy und Spezialhülle kein Problem Bild © Colourbox.de

Das schönste am Urlaub? Danach mit den Fotos angeben! Am besten natürlich gleich mit Unterwasser-Fotos vom Tauchkurs. Mit dem richtigen Handy geht das nämlich - auch schon bei günstigeren Modellen. Wir sagen Euch, worauf Ihr beim Kauf achten müsst.

Wie viel Wasser vertragen wasserdichte Handys?

Einen Sturz in die Toilette überleben wasserdichte Handys mittlerweile in den meisten Fällen. Mehr als anderthalb Meter Wassertiefe machen die Geräte aber selten mit. Für einen Tauchgang muss deshalb aufgerüstet werden – zum Beispiel mit einer Spezial-Hülle. Die gibt es für nahezu jedes Smartphone schon für unter 10 Euro. Damit sind dann sogar Unterwasser-Bilder drin.

Aber Vorsicht: Wasserdicht heißt nicht, dass die Smartphones jeder Flüssigkeit standhalten. Viele Hersteller warnen, dass nur klares Wasser die Handys umgeben darf. Salzwasser, Säfte oder Kaffee können Euer Gerät schnell beschädigen. Achtet außerdem darauf, dass alle Abdeckungen fest verschlossen sind, sonst kann Wasser eindringen.

Was muss ich bei so einer Hülle beachten?

Wichtig ist hier die Spezifizierung der Wasserdichtigkeit. Wenn auf der Hülle Eurer Wahl "IPX-8" steht, taugt sie tatsächlich auch zum Tauchen.

Oft sehen die Hüllen so aus wie Gefrierbeutel, die man oben zuzieht mit einem Zipper. Das hält in den allermeisten Fällen auch gut dicht. In manchen kann sich aber Kondenswasser bilden. Ein Handy, das nicht wasserdicht ist, würde dadurch kaputt gehen.

Dazu kommt: Das Handy lässt sich dann auch nicht mehr richtig bedienen. Durch das Wasser in der Hülle werden quasi überall auf dem Display Dinge "anklickt" – und nicht nur dort, wo ein Finger draufdrückt.

Damit das Handy nicht wegschwimmt oder versinkt, haben viele dieser Hüllen ein Bändchen. Diese Schlaufen können aber auch mal abreißen. Also unbedingt checken, dass die stabil an der Hülle befestigt sind. Und zwar an Land!

Und wie viel muss ich für ein wasserdichtes Handy mindestens ausgeben?

Taucher im Wasser
Sogar Tauchgängen hält das wasserdichte Handy aus Bild © Colourbox.de

Ab 250 Euro. Dafür gibt es das Samsung Galaxy A3. Das taucht genauso gut wie das S8, kostet aber nur einen Bruchteil des großen Bruders. Die Bildqualität ist hier natürlich nicht ganz so gut wie beim Flaggschiff, schöne Schnappschüsse könnt Ihr damit aber auf jeden Fall machen.

Was bekomme ich, wenn ich mehr Geld ausgebe?

Die Bildqualität ist bei teureren Geräten besser. Oftmals hält auch der Akku länger durch. Das sind die beiden Punkte, bei denen die günstigen Handys wackeln. Das HTC U11 hat in einem ZDF-Test am besten abgeschnitten. Das kann sogar bis zu drei Meter tauchen. Mit 750 Euro ist es allerdings kein Schnäppchen.

Erschwinglicher sind das LG G6 (500 Euro) und das Sony Experia XZ (450 Euro). Auch Akku-Leistung und Bildqualität sind solide. Das iPhone 7 ist übrigens auch wassertauglich, hält allerdings nur kurz durch.

Könnte es am Strand Probleme mit dem Sand geben?

Die aktuellen Modelle sollten mit dem Sand keine Probleme haben – wenn kein Wasser ins Gehäuse kommt, dann schafft das in der Regel auch kein Sandkorn.

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