Der Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau hat uns ein tolles Kürbis-Tagebuch geschickt. Hier könnt ihr nachlesen, wie es dem Atlantic Giant geht.

24. Mai 2017: Die Saat ist aufgegangen.

Kinder aus dem Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau halten einen Blumentopf mit Kürbiskernen.
Die Saat ist aufgegangen Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Wir haben unseren Kürbiskern in die Erde gesteckt und mittlerweile spitzen zwei Blättchen aus dem Topf. Sie sehen nicht so gut aus. Eher wie zwei Mini-Elefantenohren, die nicht gewaschen wurden, gelblich und ein bisschen eingerissen. Ob die Pflanze gesund ist? Ob es ihr gut geht? Wir tun was wir können, geben ihr Licht, Luft, Wasser und Wärme und natürlich viel Liebe und Zuspruch. Wir hoffen, dass unsere Pflanze trotz Startschwierigkeiten weiterwächst und irgendwann ein dicker runder Kürbis daran hängt.

29. Mai 2017: Wir suchen einen Platz für unseren Kürbis

Kinder aus dem Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau suchen einen Platz für ihren Kürbis
Unser Beet ist nun fast fertig. Wir lockern noch ein bisschen den Boden, dann kann gepflanzt werden. Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Das Gelände unseres Waldkindergartens steht unter Naturschutz. Wir dürfen dort keinen Kürbis anpflanzen. Aber wir haben Glück. Das ehemalige Forsthaus neben unserem Kindergartengelände wird von einer Familie bewohnt, die wir kennen. Ihre Kinder gehen auch in unseren Kindergarten. Sie stellt uns freundlicherweise ein Stück ihres Gartens zur Verfügung. Die Bedingungen dort sind leider nicht so gut. Hohe Bäume, viel Schatten, schlechter, trockener und harter Boden machen die Suche nach einem guten Platz schwer. Zu alledem gefährden auch noch freilaufende Hühner die Aufzucht.

Wir lassen uns nicht entmutigen und suchen eine Stelle, wo am meisten Sonne hinkommt. Dort werden wir mit Hilfe der Eltern aus dem Holz alter Paletten ein Hochbeet bauen und mit guter Erde und Kompost füllen. Die Nachbarin unserer Erzieherin gibt uns etwas verrotteten Pferdemist dazu. Hoffentlich ergibt das am Ende die richtige Mischung.

Damit die Hühner nicht alles kaputt machen, bauen die Eltern einen Zaun um alles herum. Puh – Das ist ganz schön viel Arbeit.

6. Juni 2017: Der Kürbis wird eingepflanzt.

Kinder aus dem Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau pflanzen ihren Kürbis ein
Der Kürbis wird eingepflanzt. Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Unser Kürbis sieht endlich wie eine richtige Pflanze aus. Er hat 3 große Blätter bekommen und will langsam aus seinem Topf hinaus. Unser Beet ist nun fertig und wir pflanzen unseren Kürbis genau in die Mitte.

13. Juni 2017: Der Kürbis hat Durst

Ein Kind aus dem Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau gießt die Kürbispflanze
Wir hatten ein paar sehr warme Tage und der Kürbis hat Durst. Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Alle zwei Tage besuchen wir unsere Kürbispflanze auf dem Nachbargrundstück um ihn zu gießen. Die freundliche Familie, die uns den Platz zur Verfügung gestellt hat, lässt uns auch ihre Wasserzapfstelle nutzen. Wir nehmen alle unsere Gießkannen mit und jedes Kind darf mal gießen. So können wir sicher sein, dass der Kürbis genug Wasser bekommt. Nur für die Sommerschließzeit müssen wir noch jemanden finden, der den „Gießdienst“ übernimmt, denn dann sind die meisten von uns im Urlaub. Aber das wird bestimmt klappen, denn wir haben sehr fleißige Eltern.

7. Juli 2017: Wer hat an unserem Mini-Kürbis geknabbert?

Eine Kürbisblüte aus dem Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau
Ein Mini-Kürbis ist zu erkennen Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Eine wunderschöne Kürbisblüte. Und wenn man genau hinschaut, kann man schon einen klitzekleinen Kürbis erkennen.

Es ist heiß. Der Boden ist sehr trocken und wir gießen so oft es geht.

Wir sind froh, dass die Nachbarfamilie, die uns den Garten zur Verfügung gestellt hat, auch immer mal ein Auge auf unseren Kürbis wirft. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Dankeschön!!!

Ein angeknabberter Kürbis im Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau
Wer hat den Kürbis angeknabbert? Bild © Waldkindergarten "Die Wühlmäuse" in Rodgau

Unser Kürbis wächst und wächst und beginnt schon über den Zaun hinaus zu klettern. Dort ist aber das Revier der Hühner. Was sollen wir nur tun?

Wer hat unseren Kürbis angeknabbert??? Dieser wird wohl kein „Riesenkürbis“ mehr werden.

Sendung: hr3 "hr3 Morningshow, 20.07.2017, 5:30 Uhr

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