Per Fahrrad-App Hessen entdecken
Das Handy kann beim Fahrradfahren tatsächlich nützlich sein – dank Apps zur Routenplanung oder um Eure Leistung auszuwerten. Bild © Colourbox.de

Das lange Wochenende verspricht angenehm warme Temperaturen – die perfekten Voraussetzungen also für eine Radtour ins Grüne! Ihr sucht noch nach einer neuen Route oder wollt auswerten, wie sportlich Ihr wirklich unterwegs seid? Mit diesen Apps ist das kein Problem.

Diese Apps helfen bei der Tourenplanung

Komoot

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Die besten Fahrrad-Apps

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Radtouren planen, tracken und Tempo machen

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Stärken: Komoot bietet eine Offline-Navigation mit Sprachausgabe und liefert Routen für Trekking- und Mountainbike oder das Rennrad. Außerdem gibt es Wander- und Joggingrouten. Ihr könnt die Lieblingsrouten anderer Nutzer ausprobieren oder eigene Touren planen – das geht auch bequem am Laptop. Routen können dabei nach Schwierigkeitsgrad oder Dauer gefiltert werden. Die App zeigt auch den Wegtyp – sodass Ihr nicht plötzlich mit dem Rennrad auf einem matschigen Feldweg landet.

Schwächen: Eine Offline-Karte ist kostenlos enthalten – das kann zum Beispiel Euer Wohnort sein. Für zusätzliche Karten müsst Ihr zahlen. Offline-Karten für die ganze Welt kosten einmalig 30 Euro.

Weitere Informationen

Komoot gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Outdooractive

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Die Tour-Datenbank von "Outdooractive" ist umfangreich. Bild © Screenshot Outdooractive

Stärken: Die App verfügt über eine sehr umfangreiche Tour-Datenbank. Das liegt daran, dass auch zahlreiche Touristen-Destinationen ihre Angebote dort einstellen. Ihr findet bei Outdooractive dementsprechend auch besondere Touren wie Canyoning oder Ausritte zu Pferd. Ähnlich wie bei Komoot könnt Ihr aber auch hier eigene Touren erstellen. Höhenmeterangaben und Wegbeschaffenheit sind ebenfalls dabei.

Schwächen: Offline-Karten sind nur gegen Bezahlung verfügbar. Anders als Komoot setzt Outdooractive auf ein Abo-Modell. Das Abo kostet 30 Euro pro Jahr. Außerdem ist eine Stärke gleichzeitig eine kleine Schwäche: Der Fokus liegt durch die Fülle an Touren nicht mehr so stark auf dem Radfahren. Die Filterfunktion ist hier Euer Freund.

Weitere Informationen

Outdooractive gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Statt Tacho: Mit Fahrradcomputer-Apps die eigene Leistung analysieren

Strava

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Mit der App "Strava" könnt Ihr Eure Touren tracken. Bild © Screenshot Strava

Stärken: Strava ist eine Mischung aus sozialem Netzwerk für Sportler und Fahrrad-Computer. Ihr könnt Eure Touren tracken und Distanz, Höhenzunahme und Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen lassen. Wenn Ihr Eure Touren öffentlich macht, könnt Ihr Euch von anderen Nutzern im Netzwerk anfeuern lassen. Unter Rennradfahrern gibt es inzwischen einige, die (nicht ganz ernst gemeint) behaupten: "Wenn es nicht bei Strava war, ist es nicht passiert."

Auch für weniger ambitionierte Radfahrer spannend ist die Möglichkeit, Streckenabschnitte zu definieren. Diese sogenannten Segmentee sind wie kleine Radrennen, die auf einen Countdown starten. Und hinterher könnt Ihr Eure Zeiten online mit denen anderer Fahrer vergleichen – eine Art virtuelles Zeitfahren. Die kostenlose Basisversion dürfte für die allermeisten von Euch reichen.

Schwächen: Strava funktioniert nur, wenn Ihr Euch in dem sozialen Netzwerk anmeldet und Eure Daten mit dem Unternehmen teilt.

Weitere Informationen

Strava gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Runtastic Road Bike GPS

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Runtastic Road Bike GPS funktioniert leider nur, wenn Ihr Euch anmeldet. Bild © Screenshot

Stärken: Viele nutzen Runtastic, um ihre Laufaktivitäten aufzuzeichnen. Das Gleiche gibt's auch für das Radfahren. Ähnlich wie Strava wertet die App Strecke, Geschwindigkeit und Co aus. Insgesamt ist Runtastic ein sehr guter Fahrradcomputer – mit üppigem Funktionsumfang. Die App kann mit zusätzlichem Equipment, zum Beispiel einem Pulsgurt oder einem Trittfrequenz-Sensor, gekoppelt werden.

Schwächen: Auch Runtastic geht nur, wenn Ihr Euch anmeldet und Daten teilt.

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Runtastic Road Bike GPS gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 29.05.2019, 09:30 Uhr

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