Sternegucker betrachtet einen bunt schillernden Sternenhimmel
Toll – aber was ist das da oben eigentlich? Bild © Greg Rakozy (unsplash.com)

Am Dienstagabend kommt es zu einer partiellen Mondfinsternis: Der Erdschatten fällt dabei auf den Mond und verdeckt ihn teilweise. Am Himmel gibt's aber natürlich noch viel mehr zu sehen – Saturn und die ISS zum Beispiel. Mit diesen drei Sterne-Guck-Apps findet Ihr Euch "da oben" auch zurecht:

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Moderatoren-Duo Tanja Rösner Jan Reppahn Betonhintergrund

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found So könnt Ihr die partielle Mondfinsternis nicht verpassen

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Laue Sommernächte sind für sich ja schon wunderschön – man kann lange draußen sitzen und bei einem Gläschen Wein die Sterne beobachten. Am Dienstagabend gibt's aber noch viel mehr zu sehen: eine partielle Mondfinsternis.

Sonne, Mond und Erde bewegen sich dann in einer Linie, wodurch der Erdschatten zum Teil auf den Mond fällt und ihn verdeckt. Um 22:01 Uhr ist das Spektakel besonders gut zu beobachten, um 23:31 Uhr sind schließlich 58 Prozent der Mondoberfläche verdeckt. Um 02:20 Uhr ist dann alles schon wieder vorbei. Wie gut Ihr die Mondfinsternis sehen könnt, hängt von der Wolkenverteilung ab.

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Auch Saturn, Jupiter und ISS sind zu sehen

Der helle Stern, der oberhalb des Mondes leuchtet, ist Planet Saturn. Er steht ziemlich direkt gegenüber der Sonne und ist deshalb sehr hell. In südlicher Himmelsrichtung ist noch ein anderer heller, rötlich leuchtender Stern zu sehen – das ist der Jupiter. Um kurz nach 23 Uhr und um 00:37 Uhr lässt sich außerdem die Internationale Raumstation ISS blicken. Sie ist ein auffallend heller Lichtpunkt oberhalb des Mondes.

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Sternbilder entdecken mit Apps

Am Himmel gibt es aber natürlich noch viel mehr zu sehen als die Mondfinsternis. Um zu verstehen, was da oben am Himmel blinkt, gibt es verschiedene Apps, die Euch dabei helfen, Sterne und Sternenbilder zu entdecken.

Wir haben Sky View (für iOS und Android), Sky Map (nur für Android) und Sternatlas (für iOS und Android) getestet. Alle drei Optionen sind in der Basisversion jeweils kostenlos und funktionieren ähnlich.

Unser Tipp: "Sky View"

Sky View ist super intuitiv zu bedienen. Man hält sein Handy einfach Richtung Himmel. Und dann wird das, was man durch die Kamera sieht, um Sternenbilder ergänzt.

Astro App Sky View
Sky View zeigt Euch auch das Sternenbild "Kleiner Bär". Bild © Sky View

Man kann jeden Planeten, Stern und jedes Sternenbild anklicken und kriegt mehr Infos dazu – auf Englisch allerdings. Man kann sogar Satelliten verfolgen. In den beiden anderen Apps geht das nur kostenpflichtig oder gar nicht.

Das einzige, das die Romantik ein bisschen stört, ist die Werbung. Beim Mond wurde zum Beispiel direkt ein Hörbuch-Thriller empfohlen, der auf dem Mond spielt. Wenn Ihr das nicht wollt, müsst Ihr zur Bezahlversion upgraden. Für alle drei Apps müsst Ihr außerdem den Zugriff auf die GPS-Daten zulassen.

Unser Fazit

Die Basisversion reicht für Astro-Beginner aus, die Werbung hat uns nicht so schlimm gestört, dass wir dafür upgraden wollten.

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 16.07.2019, 05:10 Uhr

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