Pyrenäen Berghund
Sobald sich ein Feind seiner "Familie" nähert, verbellt ihn der Pyrenäische Berghund. Bild © Imago

Wenn man das Wort "Herdenschutzhund" hört, denkt man sofort an Schafe, die von Hunden zusammengetrieben werden. In diesem Fall aber ist das ganz anders: Hier werden Hühner vor Fressfeinden beschützt.

Pyrenäen Berghund
Weiß und zottelig - das ist der Pyrenäenberghund. Bild © Imago

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, klar. Aber es gibt da noch jemand anderen: Hühner! Auf dem Kastanienhof im nordhessischen Wolfhagen-Nothfelden leben zwei Pyrenäenberghunde namens Ida und Tomte. Und die machen den ganzen Tag nichts anderes, als auf ihre gefiederten Freunde aufzupassen. "Die Hunde sind Bestandteil der Herde. Sie fühlen und denken wie ein Huhn", erklärt Besitzer Gerhard Hüppe.

Ida und Tomte wurden deshalb sogar in der Herde geboren. Der Vorteil: Sie sehen die Hühner als ihre Familie an und würden alles dafür tun, um diese zu beschützen. Im Gegensatz zu Hüte- oder Wachhunden treiben sie die Herde nicht zusammen, sondern passen auf sie auf.

Fressfeinde werden verbellt

Pyrenäen Berghund
Ist der nicht süß? Bild © Imago

Die "Hühner-Security" zeigt Wirkung: Früher hat Gerhard jedes vierte Huhn an Fressfeinde wie Marder, Füchse und Greifvögel verloren - heute kommt das so gut wie gar nicht mehr vor. Denn sobald sich jemand der Herde nähert, bellen Ida und Tomte und vertreiben die Raubtiere.

Das liegt der Rasse der Pyrenäenberghunde schon in den Genen: Bereits vor Jahrhunderten wurden sie als Schutzhunde für Haus und Hof eingesetzt. Sie gelten als besonders fürsorglich gegenüber ihren Schutzbefohlenen und sind immer bereit, sie zu verteidigen. Das macht sie zu ausgezeichneten Herdenschutzhunden. Sieht man auch an der tollen Arbeit, die Ida und Tomte auf dem Kastanienhof leisten!

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 20.06.2018, 05:00 Uhr

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