Smart-Home: Das Haus über das Tablet steuern.
Das Haus über das Tablet steuern - Smart Home macht's möglich. Bild © picture-alliance/dpa

Auch von unterwegs aus das Zuhause im Blick haben - dank Smart Home ist das kein Problem mehr. Stiftung Warentest hat sechs Systeme unter die Lupe genommen. Wir erklären, welches zu Euch passt.

Was kann man damit alles steuern?

Man kann Lampen und Steckdosen steuern, die Heizung einstellen, Rollläden hoch- und runterfahren oder auch die Musikanlage einstellen.

Besonders praktisch sind die sogenannten Presets: Darüber könnt Ihr bestimmte Abläufe speichern, zum Beispiel pünktlich zum Weckerklingeln das Licht anstellen, die Rolläden hochfahren und das Radio starten lassen. Achtung: Die Module müssen teilweise einzeln gekauft werden - je umfangreicher das System sein soll, desto teurer wird es auch.

Welches System kann was?

Die Stiftung Warentest hat jetzt Smart-Home-Einsteiger Systeme getestet. Das Ergebnis: Alle funktionieren so, wie sie sollen. Auch die Sicherheitskonzepte funktionieren.

Für Einsteiger: Das Apple Homekit ist für Apple-Nutzer kostenlos und intuitiv zu bedienen - auch ohne große Vorkenntnisse. Es funktioniert selbst bei Störungen gut. Der Haken: Das System eignet sich nur, wenn Zuhause weitere Apple-Geräte wie iPad oder Homepod stehen. Wer keine Apple-Produkte nutzt, ist mit Devolo Homecontrol gut beraten. Für 130 Euro bekommt man ein solides Einsteigermodell.

Für Fortgeschrittene: Für alle, die schon ein paar Erfahrungen mit Smart-Home-Systemen gesammelt haben, empfiehlt Stiftung Warentest die Smarthome Zentrale von Innogy und die Magenta Smarthome Home Base der Telekom. Beide Systeme bieten die Möglichkeit, sich eigene Regeln zusammenzustellen oder auf vorgefertigte Szenarien zurückzugreifen. Weiterer Bonus: Sie sind mit einer Vielzahl von Geräten kompatibel, zum Beispiel auch mit Haushaltsgeräten oder der Jalousie. Das System von Innogy gibt es für 100 Euro, für das der Telekom 140 Euro.

Für Sicherheits-Experten: Wer besonders großen Wert auf Datensparsamkeit legt, ist mit dem eQ-3 Homematic für 50 Euro gut beraten. Zur Nutzung muss kein Account angelegt werden, die Anmeldung erfolgt über das Scannen eines QR-Codes. Auch das Sicherheitskonzept konnte im Test überzeugen. Stiftung Warentest rät aber dazu, automatische Updates zu aktivieren. Was Euch aber bewusst sein muss: Das System nutzt einen eigenen Funkstandard. Prüft daher, ob Eure anderen Geräte damit kompatibel sind.

Weitere Informationen

Fazit

Ihr müsst kein Programmierer sein, um Euer Zuhause zum Smarthome umzurüsten. Es ist aber von Vorteil, wenn Ihr Spaß an Eurem Smartphone und Technik-Schnick-Schnack habt. Abhängig davon, ob Ihr schon Smarthome-fähige Geräte daheim habt, solltet Ihr das System auswählen. Gute Einsteigermodelle gibt es schon für einen guten Preis.

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 07.08.2018, 10:45 Uhr

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