Frau liegt wach im Bett und schaut auf Wecker
Eigentlich sollte man um diese Uhrzeit schlafen - manchmal geht es aber einfach nicht Bild © Model Foto: Colourbox.de

34 Millionen Deutsche haben Schlafstörungen – entweder beim Einschlafen oder beim Durchschlafen. Viele dieser Probleme lassen sich mit einfachen Mitteln lösen, sagt Dr. Franziska Rubin. Ihre drei besten Tipps haben wir hier für Euch gesammelt.

1.  Schlafzimmer aufräumen

Das Schlafzimmer ist keine Entertainment-Zentrale. Smartphones, Tablets und Fernseher haben dort nichts verloren. Deren Bildschirme machen nämlich blaues Licht – und nicht umsonst kennen wir das von Einsatzwagen der Polizei: Blaues Licht ist für den Körper anstrengend, sorgt für Aufmerksamkeit und hält wach.

Auch alle Geräte mit WLAN sollten aus dem Schlafzimmer verschwinden. Die Wirkung von WLAN auf den Körper ist zwar medizinisch noch nicht erwiesen, aber Dr. Franziska Rubin rät zur Vorsicht.

2. Jedes Jahr ein neues Kopfkissen

Alle zehn Jahre sollte man in eine neue Matratze investieren, als Allergiker bevorzugt in Latex. Ansonsten gilt: Einfach im Geschäft ausprobieren und sehen, wo man sich wohlfühlt und gut liegt. Kissen sollte man übrigens jedes Jahr austauschen.

In Sachen Bettwäsche nehmt Ihr Stoffe, die bei 60 Grad waschbar sind. Und jeden Morgen das Bett aufdecken, ausschütteln und an die frische Luft hängen.

3. Kein Stress beim Einschlafen

Wer nicht einschlafen kann und ständig auf die Uhr sieht, sollte darüber nachdenken, den Wecker außer Reichweite zu stellen. Statt den Körper mit krampfhaftem Einschlafen zu stressen, lieber auf den eigenen Biorhythmus hören.

Und natürlich kann man die Entspannung fördern: Abends spazierengehen - und damit das Adrenalin des Tages abbauen - oder sonstigen Sport machen. Natürlich nicht bis zu dem Maß, bei dem Ihr vom Sport wieder aufgekratzt seid.  Auch lesen hilft, weil man damit den Ruhe-Nerv stimuliert, sich nicht ablenken lässt und dadurch entspannt. Als „lesen“ gilt aber nicht das Surfen mit Handy oder Tablet!

Wer länger als 15 Minuten wach liegt, sollte wieder aufstehen. Manchmal merkt man dann auch wie müde man eigentlich ist und nach einem Glas Wasser geht es besser.

Den ganzen Talk mit Dr. Franziska Rubin könnt Ihr hier noch einmal anhören

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Sendung: hr3, "Der hr3 Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer", 03.06.2018, 10 Uhr

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