Meghan und Harry
Der britische Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan wünschen sich zur Geburt ihres ersten Kindes keine Geschenke. Sie rufen stattdessen dazu auf, an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Bild © picture-alliance/dpa

Meghan und Harry wünschen sich zur Geburt ihres ersten Kindes keine Geschenke, sondern Spenden für gemeinnützige Organisationen. Das schrieben die Royals auf ihrem neuen Instagram-Profil. Die geplanten Spendensticker von Instagram kommen da doch sehr praktisch – leider hat die Funktion einen wenig gemeinnützigen Haken.

Wir kennen das ja schon länger von Facebook: Da haben wir die Möglichkeit, Spendenaufrufe unserer Freunde zu unterstützen oder selbst einen zu starten. Ihr gebt einfach den Empfänger Eurer Spende und den Geldbetrag, der erreicht werden soll, an. Ist das Ziel dank des hilfsbereiten Schwarms im sozialen Netzwerk erreicht, überweist Facebook das Geld an die angebene Organisation, Freund und Freundin oder sogar an Dich.

Spenden über Websites oder Social Media
Nach dem Vorbild von Spenden-Aktionen auf Facebook soll auch Instagram den guten Zweck fördern. Bild © Screenshot Facebook

Allerdings geht das Geld nur im Falle von gemeinnützigen Organisationen zu 100 Prozent an den Empfänger. Wer für einen persönlichen Zweck sammelt, muss Gebühren an Facebook bezahlen.

Sollen Spenden Instagram-Nutzer locken?

Nun plant auch Instagram das Geldsammeln mithilfe eines speziellen Spenden-Buttons für seine Storys. Hier lassen sich nur gemeinnützige Organisationen angeben – ganz so selbstlos wie das klingt, ist die Funktion aber doch nicht.

Denn Facebook und Instagram haben Shopping-Funktionen für ihre Apps – wie hängt das mit den Spenden zusammen? Wer einkaufen will, muss seine Kreditkartendaten oder andere Zahlinformationen hinterlassen. Bei vielen Nutzern könnte die Motivation dafür nicht ausreichend sein – shoppen könnt Ihr ja schließlich auch woanders.

Ein Hindernis weniger

Aber wenn es für eine gute Sache ist, vermutet das US-Fachmagazin "TechCrunch", dann dürften sich viele Instagram-Nutzer doch dazu hinreißen lassen, ihre Zahlungsinformationen in der App zu speichern. Beim nächsten Shopping-Angbot stünde der Option "Kaufen" dann nichts mehr im Weg – oder?

Sendung: hr3, "hr3 am Vorabend", 09.04.2019, 19:00 Uhr

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