Fredi Bobic
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Pünktlich zum Start der neuen Bundesligasaison erzählte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic am Freitag in der "hr3 Morningshow", wie er die Chancen der Eintracht einschätzt und ob er sich in seiner neuen Heimat Frankfurt überhaupt wohlfühlt.

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Endlich geht es wieder los! Am Wochenende startet die neue Saison der Fußball-Bundesliga. Für alle Eintracht Frankfurt-Fans wird es am Sonntag ernst, dann geht es nämlich zum Auswärtsspiel nach Freiburg. Die Aufregung vor dem Saisonstart hält sich bei Fredi Bobic allerdings in Grenzen. Das erzählte der Eintracht-Sportvorstand im Interview mit Tobi und Tanja aus der "hr3 Morningshow". Er freue sich vor allen Dingen auf das erste Spiel: "Das Leben hat endlich wieder einen Sinn."

Für Bobic gab es vor der neuen Saison viel zu tun in Sachen Transfers: "Wir haben durch den wirtschaftlichen Druck viel machen müssen in der letzten Saison. Aber wir konnten nur Spieler leihen und das war ein Problem: Wir hatten keine Option, die Spieler länger zu verpflichten. So war letztes Jahr schon klar, dass dieses Jahr viel passieren muss. Daher waren wir gut vorbereitet und haben sehr schnell gehandelt", erzählte er Tobi und Tanja.

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Internationales Flair in der Kabine

Mit 14 Neuzugängen aus neun Nationen ist Eintracht Frankfurt ein sehr multinationales Team. Verständigungsprobleme gäbe es da nicht, so Bobic. Viele Spieler sprächen Deutsch und auch in der Kabine sei das kein Problem: "Wenn man sieht, wie die Jungs miteinander umgehen, dann ist das Integration pur. Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie man in der heutigen Zeit respektvoll miteinander umgeht", so der Eintracht-Sportvorstand

Darum ist die Eintracht so attraktiv

Doch warum kommen so viele Spieler nach Frankfurt, was macht die Eintracht attraktiv? "Das ist ein langer Prozess", erklärte Bobic Tanja und Tobi. "Unseren Stürmer Sébastien Haller wollten wir zum Beispiel schon letzten Sommer verpflichten, hatten das Geld dazu aber nicht. Unsere Scouts haben ihn weiter beobachtet und den Kontakt gehalten." Dass sich Haller letztendlich doch für die Eintracht entschied, läge nicht am Geld, sondern am Vertrauen. "Es gibt Spieler - und Haller ist so einer - für die ist der sportliche Weg das Wichtigste. Bevor sie den ganz großen Schritt machen, vielleicht mehr Geld verdienen, dafür aber auf der Bank sitzen, wollen sie erst mal den nächsten sportlichen Schritt gehen. Diese Spieler vertrauen uns, sie haben das Gefühl, dass man sich sehr stark um sie bemüht. Dann ist das Geld gar nicht das Entscheidende, sondern das Gefühl, die wollen mich 100% haben."

Im Fußballmarkt realistisch, im Privatleben sparsam und beim Trinkgeld großzügig

In Sachen Transfer-Summen ist Bobic realistisch. Die hohen Summen, die auf den Tisch gelegt werden, würden sich nicht mehr ändern: "Das Geld wird ja keinem geklaut, das Geld wird von A nach B verschoben und irgendwo reguliert sich der Markt am Ende des Tages wieder." Privat gucke er aber schon aufs Geld, das habe Bobic auch so von zu Hause gelernt. Ein ordentliches Trinkgeld gibt es aber immer.

"Ich fühle mich verdammt wohl"

Und wie ist der Eintracht-Sportvorstand privat? Sportlich auf jeden Fall. So erzählte Fredi Bobic Tobi und Tanja, dass er fast täglich 10 Kilometer am Main entlang jogge. Bobic fühle sich in Frankfurt auch verdammt wohl. "Es ist so viel Bewegung in der Stadt. Am Main ist immer schön viel los. Und die Leute sind nett, man fühlt sich total angekommen."

Wie sieht Bobic die Chancen der Eintracht?

"Das wird ein brutal spannendes Jahr. Es gibt dieses Jahr kein sogenanntes Fallobst, die auf jeden Fall absteigen werden", so der Eintracht-Vorstand. Es werde sehr viele Schwankungen und Positionswechsel in der Tabelle geben. Wer zu Beginn der Saison gut spiele, müsse nicht unbedingt auch in der Rückrunde vorne mit dabei sein. Das habe man letztes Jahr gesehen.

Wir drücken Eintracht Frankfurt für die nächste Saison auf jeden Fall ganz fest die Daumen.

Auf hessenschau.de könnt Ihr übrigens nachlesen, warum Fredi Bobic einige Entwicklungen in der Fan-Szene Sorgen bereiten.

Sendung: hr3, "hr3 Morningshow", 18.08.2017, 05:00 Uhr

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