Youtube-Logo auf einem Smartphone.  Im Hintergrund ist auf einem Bildschirm die YouTube Homepage zu sehen.

Aktuell geistert ein Horrorszenario durch die Youtube-Szene: Youtube ist nächstes Jahr tot! Viele berühmte Youtuber warnen gerade genau davor, dass es Youtube – so wie wir es kennen – 2019 nicht mehr geben wird. Grund für die Sorge ist eine geplante EU-Richtlinie. Was dahinter steckt und ob die Sorge berechtigt ist, klären wir hier.

Was möchte die EU?

Die EU möchte, dass Youtube in Zukunft dafür haftet, wenn Nutzer dort illegal etwas hochladen. Bisher war es anders herum: Wenn ein User ein Video hochlädt, an dem er nicht alle Rechte hat, muss der User bisher dafür gerade stehen. Jetzt soll Youtube als Plattform Strafe zahlen, wenn etwas illegal reingestellt wird.

Die Community befürchtet jetzt, dass Youtube daraus Konsequenzen zieht und nicht mehr jeder auf Youtube sein Video hochladen darf, sondern nur noch die großen Youtuber wie Julien Bam oder Bibis Beauty Palace. Mit ihnen könnte die Plattform entsprechende Deals aushandeln.

Ist die Sorge berechtigt, dass Youtube nächstes Jahr tot ist?

Nein, das ist übertrieben. Aber je nachdem wie die EU-Richtlinie ausfällt, könnte Youtube anders werden. Über die Richtlinie wird aktuell verhandelt. Es gibt eine Petition dagegen und man merkt gerade, öffentlicher Gegenwind hat auf jeden Fall Einfluss auf die Debatte.

Einen ausführlichen Faktencheck, ob es 2019 kein Youtube mehr geben wird, gibt es im Video von MrWissen2go. Der Kanal gehört zu funk, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF:

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Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 29.11.2018, 10:15 Uhr

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