Google
Die Suchmaschine von Google hat einen Marktanteil von über 90 Prozent. Dabei gibt es genügend Alternativen. Bild © Pixabay

90 Prozent aller Suchanfragen weltweit laufen über Google. Ein Test von Stiftung Warentest hat jetzt aber ergeben, dass Google nicht die beste Suchmaschine ist. Wir stellen Euch den Testsieger und weitere Alternativen vor.

Wie alt ist nochmal David Guetta? Oder wo findet der Hessentag 2019 statt? Typische Fragen, die wir normalerweise ganz schnell mit Google klären. Ein aktueller Test von Stiftung Warentest hat Google aber nur auf Platz zwei gelistet. Die größte Kritik gab es wegen der komplizierten Datenschutzerklärung und der personalisierten Werbung.

Wir stellen euch Platz eins des Tests vor und weitere Alternativen zur Suche im Web:

Der Geheimfavorit: Startpage

Bei den von Stiftung Warentest getesteten Suchmaschinen landet Startpage ganz vorne. Die Seite beschreibt sich selbst als "die diskreteste Suchmaschine der Welt" und verspricht, keine persönliche Daten zu speichern. Optisch ähnelt sie Google sehr: Die Suchergebnisse werden genauso gelistet angezeigt und es gibt auch die Möglichkeit, nach Bildern oder Videos zu suchen.

Der Klassiker: Bing

Der größte Konkurrent kommt aus dem Hause Microsoft: Bing wird zum Beispiel in Windows 10 eingebunden oder beim Sprachassistenten Cortana. Wer mit Google umgehen kann, findet auch mit Bing das richtige Ergebnis: Die beiden Suchmaschinen ähneln sich optisch und im Aufbau stark. Für die Suche nach Videos und Bildern bietet sich Bing auf jeden Fall an, um parallel zu Google zu suchen.

Die Sicheren: DuckDuckGo und Qwant

Ihr macht Euch Sorgen um Eure Daten? Dann solltet Ihr diesen Suchmaschinen eine Chance geben. Die Macher der französische Suchmaschine Qwant setzen auf strenge Datenschutzbestimmungen. Zum Tracking der Suchanfragen wird das Analysewerkzeug Piwik genutzt, das von der französischen Datenschutzbehörde zertifiziert ist. Wer möchte, kann die Analyse aber auch ganz untersagen. Die amerikanische Seite DuckDuckGo gibt sogar an, gar keine Benutzerdaten zu speichern. Sie kann von vielen Browsern als Standardsuche ausgewählt werden.

Der Idealist: Ecosia

Mit seiner Suche etwas Gutes tun - das ist tatsächlich möglich. Das Berliner Start-Up Ecosia nutzt die Suchergebnisse von Bing und verbindet sie mit Umwelthilfe: 80 Prozent des Unternehmsüberschusses werden an verschiedene Initiativen zur Aufforstung gespendet - nach eigenen Angaben schon 2,8 Millionen Euro.

Für Kinder: FragFINN

Der Betreiber der Suchmaschine FragFINN ist ein Verein, der Kindern bei ihrer Internet-Recherche einen sicheren Raum bieten möchte. Mitglieder sind unter anderem Microsoft, Google, 1&1, GMX, Web.de, O2, Vodafone, Deutsche Telekom, Super RTL und BITKOM. Auf einer täglich aktualisierten Positivliste werden kindgerechte Webseiten vermerkt. Nur Seiten auf dieser Liste werden bei einer Suchanfrage durchforstet.

Sendung: hr3, "hr3 am Nachmittag", 04.09.2018, 13:30 Uhr

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