Google Wifi
Bild © Google

Ihr wollt abends auf dem Balkon noch ein bisschen surfen, die WLAN-Verbindung reicht aber nicht bis nach draußen? Oder habt im Haus Ecken, in denen das Internetsignal gar nicht erst ankommt? Google möchte mit seinem eigens entwickelten Router "Google Wifi" Abhilfe schaffen und verspricht überall besten Empfang. Wir sagen Euch, was das Gerät taugt.

Was ist Google Wifi?

Google hat einen Router entwickelt: Google Wifi. In den USA ist er schon länger zu erhalten, jetzt gibt es das weiße Klötzchen auch endlich hier zu kaufen. Google selbst sieht in dem Gerät viele Vorteile gegenüber anderen Routern: Er sorgt dafür, dass alle technischen Geräte im Haus das bestmögliche Internetsignal empfangen und sieht dabei noch so gut aus, dass man ihn auch offen ins Regal stellen kann. Außerdem ist der Google-Router erweiterbar, sodass man sich mit mehreren Geräten ein ganzes Netzwerk einrichten kann und überall in der Wohnung oder im Haus gut mit WLAN versorgt wird.

Ein Laptop liegt im Gras und ein Mann arbeitet daran
1A-WLAN im Garten - Google macht's möglich. Bild © Colourbox.de

Wie funktioniert das?

Zuerst muss man wissen: Ein Modem braucht man für den Internetzugang trotzdem noch. In den meisten Routern, die es von den Providern gibt, ist das integriert. Bei Google Wifi aber nicht. Nur wer ein separates Modem hat, kann daher das Gerät von Google betreiben.
Um den Router einzurichten, braucht man außerdem ein Smartphone und ein Google-Konto. Das Konto dient dazu, den Router auch von unterwegs aus steuern und überwachen zu können. Außerdem soll so sichergestellt werden, dass wirklich nur der Eigentümer Änderungen vornehmen kann.
Das Smartphone benötigt Ihr für die Installation. Die läuft nämlich nur über die passende Google-Wifi-App für Android und iOS. Dafür nimmt sie einem einiges an Arbeit ab: Man wird gut verständlich durch den Installationsprozess geleitet und hat in Nullkommanichts das WLAN eingerichtet – selbst, wenn man sich damit nicht auskennt. Wer mag, kann Feinheiten wie die DNS-Vergabe oder Portweiterleitungen aber trotzdem selbst einrichten. Sicherheitsupdates werden übrigens von selbst installiert. Ihr müsst also gar nicht selbst aktiv werden, um Google Wifi aktuell zu halten.

Google Wifi überprüft nach der Inbetriebnahme alle fünf Minuten, ob das WLAN den derzeit besten Kanal verwendet und stellt bei Bedarf um – zum Beispiel, wenn der Nachbar plötzlich auf dem selben Kanal surft. Als Nutzer bekommt ihr davon aber rein gar nichts mit.

Was kann das Gerät noch?

Wenn ich auf meinem Laptop eine Serie streamen will, kann ich den in der App priorisieren. Er bekommt dann eine besonders gute Verbindung zugewiesen und man kann ohne nervige Ruckler schauen. Ihr könnt bestimmten Geräten aber auch komplett das WLAN abstellen – zum Beispiel auf dem Smartphone Eurer Kinder, wenn sie beispielsweise für die Schule lernen oder schlafen sollen.

Der Google Router steht neben einem Blumentopf und sieht hübsch aus
Schön anzusehen: der Router "Google Wifi" Bild © Google

Brauche ich das?

Google denkt mit seinem Router eindeutig an Haushalte mit vielen Geräten. Wer mehrere Smartphones, Laptops, Tablets und festinstallierte PCs hat und vielleicht sogar noch Fernsehen über das Internet schaut, ist mit Google Wifi gut beraten. Auch für Häuser, die über mehrere Stockwerke gehen und zukünftig keine Funkloch-Ecken mehr haben sollen, lohnt sich die Anschaffung. Und natürlich für Design-Freaks, die das schmucke Teilchen auch für Deko-Zwecke einsetzen wollen.

Was kostet Google Wifi?

Der Router ist nicht ganz billig: Ein Gerät kostet 139 Euro. Wenn Ihr ein Netzwerk einrichten wollt, braucht Ihr mindestens zwei davon – und dann seid Ihr schon bei 249 Euro. Da gibt es billigere Alternativen: Einen Repeater zur Verstärkung des WLAN-Signals bekommt Ihr schon für etwa 50 Euro. In der Regel reicht er aus, um in einem anderen Raum akzeptablen Empfang zu haben. Wer nicht dauernd mit seinen Geräten durchs Haus läuft, kommt auch damit gut klar.

Sammelt Google damit meine Daten?

Nein. Der zuständige Manager hat versichert, dass Google nur am Verkauf der Hardware verdient und die Nutzerdaten nicht für Werbezwecke nutzt. Wer ganz sicher sein möchte, dass Google keine Nutzungsstatistiken oder Absturzberichte in die Finger bekommt, kann das in den Datenschutzeinstellungen der Wifi-App abstellen.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
voting voting

Herz verschenken und
In-Ear-Kopfhörer MOVE PRO
von Teufel gewinnen

Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit