Frau versucht zu arbeiten, bekommt aber keinen klaren Gedanken auf Papier.
Bei dieser Hitze fällt es uns allen schwer volle Konzentration am Arbeitsplatz zu zeigen. Bild © picture alliance / dpa Themendienst

Die Hitzewelle in Hessen hält an - und langsam leidet unser Körper. Nicht nur die Beine werden langsamer, sondern auch der Kopf. Oder ist das nur ein Gefühl?

Das macht die Hitze...

...mit unserem Hirn:

Hitze macht nicht unbedingt dumm, aber kann Eure täglichen Denkprozesse erheblich einschränken. Klingt logisch, denn Euer Gehirn hat bei Hitze auch ordentlich was zu tun: Es muss sowohl den Blutdruck, die Schweißdrüsen als auch andere wichtige Körperprozesse regeln – denn die Körpertemperatur darf auch bei 40 Grad Außentemperatur die 37 Grad nicht überschreiten.

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Hitze verringert den IQ

Die Hitze kann sogar dazu führen, dass man bis zu zehn IQ-Punkte durch die Hitze verliert bzw. nicht nutzen kann.

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Wie könnt Ihr Eure Denkleistung wieder ankurbeln? Mehr trinken – klingt zwar banal, ist aber wichtig, um die Leistungsfähigkeit Eures Gehirns bei starker Hitze zu unterstützen.

Denn durch das Schwitzen verliert Ihr Unmengen an Wasser und Elektrolyten, was die Denkprozesse erheblich bremst.

...mit unserer Haut:

Die hohe UV-Strahlung im Sonnenlicht tut unserem Körper nicht gut. Deswegen bildet sie zur "Selbstverteidigung" eine Schutzschicht. Dabei entsteht der Farbstoff Melanin: Er absorbiert die UV-Strahlen - und lässt unsere Haut braun werden.

Wie braun wir dabei werden, liegt am Hauttyp. Je heller der Typ, desto schwerer wird es, braun zu werden. Menschen mit extrem heller Haut, Sommersprossen, blonden oder roten Haaren etwa werden gar nicht braun, sondern bekommen direkt Sonnenbrand. Dunklere Hauttypen - für gewöhnlich schwarzhaarige Menschen – haben dagegen weniger Probleme mit Sonnenbrand.

...mit unserem Herz:

Um die Körpertemperatur bei 37 Grad zu halten, pumpt das Herz mehr Blut. Die Blutgefäße werden erweitert, damit übermäßige Wärme über die Haut abgegeben werden. Dabei sinkt der Blutdruck. Über das Schwitzen verliert der Körper zudem wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium. Die sind wichtig für das Herz, weil sie zum Beispiel elektrische Impulse an die Zellen geben. Achtet deshalb auf eine ausreichende Mineralstoff- und Flüssigkeitszufuhr. Helfen können zum Beispiel Fruchtschorlen, Gemüsebrühe oder Mineralwasser.

...mit unserem Hunger:

Der Appetit lässt bei uns im Sommer in der Regel nach. Das liegt am Energiebedarf: Er sinkt bei steigenden Temperaturen.

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Faustregel

Ab 20 Grad sinkt der Energiebedarf um ein halbes Prozent je Grad. Das bedeutet, dass wir bei 30 Grad fünf Prozent weniger Energiebedarf haben, bei heißen 40 Grad sind es schon 10 Prozent.

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Ihr solltet also einfach auf Euren Magen vertrauen, denn der meldet sich bei Hunger. Euer Appetit ist tatsächlich auch die Jahreszeiten Sommer und Winter angepasst. Im Sommer ruft der Bauch nach Lebensmitteln, die kühl, frisch und leicht verdaulich sind, beispielsweise Salate, Kaltschalen, Obst und Eis. Bewegt Ihr Euch trotz der Hitze sehr viel, solltet Ihr daran denken, genug zu trinken. Versorgt Ihr Euren Körper mit genügend Wasser und bewegt Euch entsprechend viel, kann der Hunger auch wieder zunehmen.

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Weitere Hitze-Tipps lest Ihr hier.

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Sendung: hr3, "Die Kate Menzyk Show", 07.08.2018, 13:30 Uhr

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