Szene aus "Unten am Fluss"
Die Kaninchenbrüder Fiver und Hazel suchen ein neues Zuhause. Bild © Screenshot Netflix

Netflix bringt den Film "Unten am Fluss" als Miniserie und kinderfreundlicher zurück - der Original Film über eine Gruppe Wildkaninchen in Südengland kam vor 40 Jahren raus. Warum das Remake trotzdem nichts für Kinder ist, erfahrt Ihr hier.

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zum Artikel hr3 - Das guckst Du: Netflix-Serie "Unten am Fluss"

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Die Kaninchenbrüder Fiver und Hazel leben ganz glücklich in ihrer kleinen Kolonie im Süden Englands. Doch dann hat Fiver eine Vision, in der der Kaninchenbau komplett zerstört wird. Die Brüder gehen zum Chef der Kolonie, doch der glaubt ihnen nicht. Dennoch machen sich Fiver und Hazel gemeinsam mit ein paar Kaninchen auf und fliehen nächtelang mit dem Ziel, einen neuen Bau zu gründen. Aber der Weg ist voller Gefahren – vor allem andere Kaninchen bedrohen Hazel, Fiver und ihre Freunde.

Der Trailer (englisch)

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Wer sollte sich die Serie anschauen?

Ihr mögt gute, düstere Geschichten mit viel Spannung? Dann solltet Ihr Euch "Unten am Fluss" bei Netflix anschauen. Das ist eine Neuauflage eines 40 Jahre alten Films und ist als Miniserie mit vier Folgen á 50 Minuten angelegt. Es soll eine kinderfreundlichere Version sein, weil das Original ziemlich brutal ist.

Für Zartbesaitete ist die Serie allerdings trotzdem nichts und auch nicht für Kinder. Die Bilder sind düster, die Geschichte zwischendrin wirklich irre spannend und man sollte nicht denken: "Och, das sind doch nur Kaninchen!" Die können nämlich brutal kämpfen und es gibt einige richtig fiese Artgenossen unter ihnen.

Die Computeranimation ist insgesamt nicht berauschend; Ihr solltet also keine Disney-Perfektion erwarten. Trotzdem ist die Serie sehr charmant. Einziger Kritikpunkt: Die Kaninchen sehen sich sehr ähnlich – man hat also manchmal Probleme, sie auseinanderzuhalten.

Facts zur Serie

  • Sam Smith singt den Titelsong: "Fire on fire".
  • Die Serie beruht auf dem Weltbestseller "Watership Down" von Richard Adams.
  • Es gibt in der Serie eine eigene "Kaninchensprache" – Buchautor Richard Adams hat Wörter erfunden, mit denen die Kaninchen ihre Umwelt beschreiben.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 04.01.2018, 09:30 Uhr

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