Eine junge Frau hält ein Sparschwein in der Hand
Im Haushalt lässt sich viel Geld sparen. Bild © Imago

Schon wieder gähnende Leere auf Eurem Konto? Wir sorgen dafür, dass Ihr demnächst mehr Kohle im Geldbeutel habt und sagen Euch, wir Ihr im Haushalt ganz einfach viel Geld sparen könnt.

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Mit diesen Tipps könnt ihr um die 400 Euro pro Jahr sparen:

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Richtig Lüften und Heizkosten sparen

Eine Frau macht ein Fenster auf
Richtig Lüften spart Heizkosten Bild © Colourbox.de

Ein ganz großer Geldfresser ist das Heizen im Haus oder in der Wohnung. Mit dem richtigen Lüften könnt ihr viel Energie und damit Geld sparen. Und so geht‘s: morgens einmal Stoßlüften und dann die Fenster geschlossen halten. Gekippte Fenster am Tag oder auch nachts gehen richtig ins Geld. Sind die Fenster geschlossen, könnt Ihr laut Energieberater Martin Henrich bis zu 100 Euro im Jahr sparen.

Digitale Thermostate regeln die Temperatur

Leicht montiert und spart bares Geld: Ein digitaler Thermostat
Leicht montiert und spart bares Geld: Ein digitaler Thermostat Bild © Imago

Wusstet Ihr, dass Ihr mit jedem Grad, das es in den Räumen kälter ist, ungefähr sechs Prozent der Heizkosten im Jahr einspart? Das können locker 40 bis 50 Euro sein. Über digitale oder auch elektronische Thermostate könnt ihr ganz einfach die Temperatur in Euren Räumen regeln. Es muss auch nicht die super Hightech-Variante sein, elektronische Thermostate eignen sich genauso gut. Über sie könnt Ihr ganz einfach unterschiedliche Heizzeiten und Temperaturen einstellen. Diese Produkte gibt es im Fachhandel ab 60 Euro und nach ca. fünf bis sechs Jahren habt Ihr die Anschaffung im Wert wieder raus. Martin Henrich empfiehlt übrigens im Wohnzimmer eine Temperatur von 20 Grad und ab 21 Uhr eine Nachtabsenkung auf 16 Grad.

Wasserhähne umrüsten und damit Geld sparen

Junge Frau beim Duschen
Mit der richtigen Handbrause lässt sich unter der Dusche Geld sparen Bild © Model Foto: Colourbox.de

Verbraucht Ihr weniger warmes Wasser beim Duschen, Baden oder Händewaschen, dann könnt Ihr richtig Geld sparen. Denn das Wasser muss zuerst teuer erhitzt werden. Ihr könnt ganz einfach Eure Duschbrausen und Wasserhähne auf moderne Handbrausen umrüsten. Das Strahlbild, also die Komfortfunktion, ist laut Martin Henrich das gleiche. Ihr verbraucht aber nur neun Liter Wasser pro Minute anstatt 15 Liter: „Die Technik ist soweit fortgeschritten, dass wir durch weniger Wassereinsatz und mehr Luftbeimischung, das gleiche Strahlbild erreichen.“ Ab 50 Euro sind die modernen Handbrausen im Fachhandel erhältlich und Ihr spart - je nach Nutzungsverhalten natürlich - um die 50 Euro im Jahr.

Verzichtet auf den Standby Modus

Mit diesem Schalter dreht Ihr Standby-Stromfressern den Saft ab
Mit diesem Schalter dreht Ihr Standby-Stromfressern den Saft ab Bild © Colourbox.de

Das haben wir alle wahrscheinlich schon hundertmal gehört: Der Standby Modus frisst viel Strom und damit auch Geld. Also gönnt Euren Bildschirmen im Büro eine Pause und schaltet sie richtig ab, wenn Ihr Mittag macht. Vergesst den Drucker nicht, wenn Ihr abends nach Hause geht, der ist oft unbemerkt im Dauerbetrieb. Schaltet den Fernseher komplett aus, wenn Ihr ins Bett geht und zieht die Ladegeräte nach dem Gebrauch aus der Steckdose. Sehr sinnvoll sind abschaltbare Steckdosenleisten, mit denen Ihr alle angeschlossenen Geräte mit einem einzigen Knopfdruck den Saft abdrehen könnt. Und noch ein Tipp: wenn Ihr die Bildschirmhelligkeit Eures Computers und Fernsehers reduziert, spart Ihr auch Strom. Wenn Ihr das alles beachtet, könnt Ihr laut WWF rund 100 Euro im Jahr sparen.

Beim Kochen Geld sparen

Deckel drauf spart Geld
Deckel drauf spart Geld Bild © Colourbox.de

Wusstet Ihr, dass Kochen mit Deckel ein Drittel weniger Energie benötigt als ohne? Wichtig ist natürlich, dass der Topf auch auf der passenden Herdplatte steht. Laut WWF spart Ihr rund 46 Euro im Jahr, wenn Ihr bei fünf Kochvorgängen pro Woche den Topfdeckel benutzt.

Es lohnt sich auch, wenn Ihr das Wasser im Wasserkocher heiß macht. Der ist schneller und braucht weniger Energie als der Topf auf dem Herd - außer Ihr besitzt einen Induktionsherd. Kocht Ihr an jedem Tag einen Liter Wasser auf einem herkömmlichen Elektroherd, könnt ihr mit dem Wasserkochen pro Jahr 40 Euro sparen, das sagt der WWF.

Den Herd oder den Backofen beim Kochen früher abschalten und die Restwärme nutzen, bringt übrigens nicht wahnsinnig viel: Der Bund der Energieverbraucher hat das berechnet und kommt auf eine jährliche Ersparnis von insgesamt fünf Euro. Deutlich mehr bringt die Nachwärme vom Bügeleisen. Da könnt Ihr bis zu 15 Euro pro Jahr sparen.

Im Supermarkt die günstigen Produkte finden

Nicht immer nur die Artikel in Augenhöhe kaufen!
Nicht immer nur die Artikel in Augenhöhe kaufen! Bild © Colourbox.de

Im Supermarkt solltet Ihr nicht nur nach Artikeln auf Augenhöhe Ausschau halten, sondern auch mal einen Blick nach unten wagen. Denn die Artikel, die Ihr auf Augenhöhe findet, sind in der Regel die teuersten, aber noch lange nicht die besten.

Fast jeder Discounter hat einen Bereich mit Produkten, die nah am Mindesthaltbarkeitsdatum sind. Das bedeutet nicht, dass die Produkte nach Ablauf ungenießbar sind: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum und außerdem berechnen die Hersteller immer einen Puffer ein, damit auch wirklich nichts passiert. Ungeöffnete Milch ist laut Verbraucherzentralen noch rund drei Tage nach dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar. Eier können noch bis zu zwei Wochen später verwendet werden - allerdings lieber zum Kochen und Backen und nicht roh. Und Mehl, Reis, Getreide, Kaffee und Nudeln können sogar mehrere Monate nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genutzt werden, wenn sie trocken gelagert sind.

Günstiger kochen

Und die restlichen Nudeln hinterher mit einem Ei in der Pfanne anbraten - lecker!
Und die restlichen Nudeln hinterher mit einem Ei in der Pfanne anbraten - lecker! Bild © Colourbox.de

Der Mengenrabatt ist übrigens tatsächlich kein Mythos. Wer die größeren Packungen kauft, kauft tatsächlich billiger. Kocht also lieber eine größere Portion und friert den Rest ein. Und übrigens: Altes Brot und übrig gebliebene Nudeln kann man prima zweitverwerten: Mit altem Brot könnt Ihr einen leckeren herzhaften oder süßen Auflauf kochen und die restlichen Nudeln kann man auch einfach mit etwas Ei anbraten und schon gibt’s ein neues Mittagessen.

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Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 19.03.2018, 05:30 Uhr

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