Eine Frau liegt gähnend im Gras
Im Frühjahr muss sich der Körper erst mal wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Bild © picture-alliance/dpa

Der Frühling ist da und um uns herum geht das große Gähnen wieder los. Gibt es die Frühjahrsmüdigkeit wirklich oder bilden wir uns das nur ein? Mathias Münch verrät es Euch im hr3 Quicktipp.

Wirklich messbar ist das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit nicht, es gibt kaum wissenschaftliche Untersuchungen dazu. Aber es gibt eine Erklärung für diese gefühlte Müdigkeit: Wenn es nach dem kalten Winter wieder wärmer wird, dann muss sich der Körper langsam daran gewöhnen. Im Winter erhöht der Körper den Blutdruck und produziert mehr von dem  Schlafhormon Melatonin. Wenn das Frühjahr kommt, erweitert der Körper die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt. Der Stoffwechsel- und Hormonhaushalt werden gut durcheinandergewirbelt. Das heißt: Der Kreislauf kommt nicht so wirklich in Schwung und das wiederum lässt uns schlapp und müde fühlen. Bis unser Körper sich an die neuen Wetterverhältnisse gewöhnt hat, kann es schon mal zwei bis vier Wochen dauern. Schneller kann es gehen, wenn man sich viel draußen aufhält und bewegt.

Sendung: hr3, "hr3 am Vormittag", 08.03.2018, 09:30 Uhr

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