Ein Mann wirft Müll in eine Mülltonne.

226,5 Kilo Verpackungsmüll – so viel verursachte jeder von uns durchschnittlich im Jahr 2017. Seit der Einführung des Recycling steigt die Menge immer weiter an. Und noch dazu ist es ziemlich kompliziert, den Müll richtig zu trennen. Es gibt aber einige Anhaltspunkte, die dabei helfen.

Insgesamt 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall sind 2017 angefallen. Etwa 66 Prozent davon werden in Deutschland recycelt. Damit sind wir absoluter Spitzenreiter in der EU.

Download

Download

zum Download Spickzettel: Was kommt in welche Tonne?

Ende des Downloads

Die Recyclingquoten der einzelnen Stoffe unterscheiden sich dabei stark. Besonders gut funktioniert es bei Stahl (92,2 Prozent), Glas (84,4 Prozent) sowie Papier und Karton (87,6 Prozent). Bei Kunststoffen dagegen liegt die Prozentzahl bei unter 50 Prozent. Die Frankfurter Versorgungsgesellschaft hat übersichtlich zusammengestellt, welcher Müll in welche Tonne gehört.

Mehr als die Hälfte des recycelten Plastiks landet in der Müllverbrennungsanlage, vor allem, weil verschiedene Plastikarten gemischt verwendet wurden. Dadurch ist kein Recycling in neues Plastik möglich.

3 goldene Regeln fürs Recycling

  1. Handelt es sich um eine Kunststoffverpackung? Dann ab damit in den Gelben Sack. Handelt es sich um ein kleines Kunststoffprodukt, das keine Verpackung ist, kommt es in den Restmüll. Aber Achtung: Alufolie ist keine Verpackung und gehört in den Restmüll.
  2. Sind alle verschiedenen Materialien voneinander getrennt? Das bedeutet zum Beispiel, dass der Alu-Deckel vom Joghurt-Becher oder der Deckel vom Gurken-Glas abgemacht werden. Trennt auch die Folie von der Käse- oder Wurstverpackung und die Plastikteile aus der Brötchentüte oder dem Briefumschlag.
  3. Stapelt außerdem keine Verpackungen ineinander! Das erschwert die Sortierung. Ausspülen müsst Ihr die Becher übrigens nicht. Vor der Weiterverarbeitung werden sie ohnehin nochmal gründlich gereinigt. Ordentliches Auskratzen reicht völlig.
Weitere Informationen

Wusstet Ihr schon...

dass schwarze oder dunkelblaue Kunststoffe von der Sortieranlage nicht erkannt werden und deshalb nicht ins Recycling kommen? In der Regel werden sie stattdessen verbrannt. Wer das nicht möchte, sollte auf anders gefärbte Alternativen ausweichen.

Ende der weiteren Informationen

Oft falsch gemacht: Das kommt alles in die Restmüll-Tonne

  • Kassenbons, Backpapier, Geschenkpapier und Fahrkarten aus beschichtetem Papier
  • Verpackung von Tiefkühlware und To-Go-Getränkebecher
  • Pizza-Kartons, in denen noch Käsereste kleben oder in denen große Fettflecken sind
  • Benutzte Taschentücher, Küchenpapier und Einweg-Geschirr
  • Klarsichthüllen, Kugelschreiber und nicht geleerte Verpackungen
Externer Inhalt

Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ende des externen Inhalts

Sendung: hr3, "Die hr3 Morningshow", 18.02.2020, 05:00 Uhr

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit